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Mittwoch, den 02.01.13 12:10

aus der Kategorie: Ratgeber & Tipps, TopNews

GEZ Neureglung: Wie verhalte ich mich, was muss ich selbst regeln?

Ab dem 1. Januar 2013 gilt für die Gebühren zur GEZ eine neue Reglung. Ab sofort nennt  die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland den zu zahlenden Beitrag „Rundfunkbeitrag“ (wir berichteten). Eine Umstellung auf die neue Regelung erfolgt allerdings nicht immer automatisch, daher müssen Bürger einiges beachten.

Erfolgt die Umstellung automatisch?

Speziell für private Haushalte und Kleingewerbebetreibende bringt die Neuregelung eine deutliche Entlastung mit sich. Für bereits bestehende Kunden der GEZ stellt sich allerdings die Frage ob die Umstellung automatisch seitens der GEZ von statten geht, oder ob man als Kunde selbst eine Änderung vornehmen muss um Geld zu sparen. Auf der Homepage der GEZ ist folgendes zu lesen:

“Für Bürgerinnen und Bürger erfolgt die Umstellung auf den Beitrag größtenteils automatisch. Von Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls sind einige Angaben erforderlich.”

Änderung selbst vornehmen

Der Grund für die teils automatische Umstellung ist, dass sich die Gebührenzentrale Ihre Daten unter anderem vom Einwohnermeldeamt besorgt. Aber besonders Kunden, die bisher doppelt belastet wurden in einem Haushalt und somit mit der neuen Regelung nur noch 1 Beitrag zu entrichten haben,  sollten sicherheitshalber eine entsprechende Änderung der GEZ melden.

Abmeldung nur durch Änderungsformular

Eine Abmeldung des Beitragszahlers ist nur per Änderungsformular möglich, dieses kann auf der Webseite Runfunkbeitrag.de als PDF heruntergeladen werden. Als Grund für die Abmeldung ist in der Regel “Ich ziehe zu einem anderen Beitragszahler” zu verwenden. Dies trifft vor allem für Familien zu, in deren ältere Kinder (mit eigenen Einkommen) in der Wohnung der Eltern leben, aber auch für Wohngemeinschaften.  Neben dem Namen des Beitragszahlers, ist die Angabe der Beitragsnummer des Zahlers erforderlich.

Ausschnitt aus dem Änderungsformular

Besser selbst aktiv werden

Durch die der GEZ bereits im Vorwege übermittelten Daten, könnte die Gebührenzentrale theoretisch automatisch die neue Regelung bei Haushalten entsprechend ändern. Dies würde auch dem Normalfall entsprechen und die Umstellung wird durch die GEZ vorgenommen. Bei einer Wohngruppe fällt ab dem 1. Januar 2013 nur noch eine Beitragspflicht an (maximal vierteljährlich 53,94 Euro). Hier sollten sich die Beitragszahler auf keinen Fall darauf verlassen, dass die GEZ sich von sich aus meldet oder Beiträge korrigiert!

Erste “doppelte Rechnungen” unterwegs

In diversen Foren ist zu lesen, dass erste Beitragszahler in Wohngemeinschaften bereits Januar-Rechnung erhalten haben, obwohl nur noch ein Rundfunkbeitrag fällig gewesen wäre. Trifft  die neue Regelung auf Sie selbst zu und sie müssen nur noch einen Beitrag entrichten, sollten Sie schleunigst selbst aktiv werden.

Eine Änderung ist nur schriftlich mit dem oben genannten Formular oder über das Internet bei der GEZ-Meldebox möglich. Welche eventuellen  Vorteile für Sie in Frage kommen und wie der neue Rundfunkbeitrag die bisherige Rundfunkgebühr ablöst, erfahren Sie hier.

Hier spart der Teilnehmer ab 1. Januar 2013

Durch die Meldebehörden wurden der GEZ die nötigen Daten teilweise schon übermittelt. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um Bestandsdaten die zur Ersterfassung verwendet wurden. Zu den Daten gehören Name, Geburtsdatum, Familienstand, gegenwärtige und letzte Anschrift, sowie der Tag des Einzugs in die Wohnung. Bislang mussten Bewohner eines Haushaltes oder einer Wohnung getrennt die Pflichtbeiträge entrichten. Ist der Sohn oder eine andere im Haushalt lebende Person bereits Lohnempfänger oder volljährig und verfügt über kostenpflichtige Geräte (TV, Computer, Radio, Handys ect.), musste in diesen Fall der monatliche Beitrag von 17,98 Euro (vierteljährlich maximal 53,94 Euro) entrichtet werden und die betreffende Person bei der GEZ angemeldet sein.

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6 Kommentare zu GEZ Neureglung: Wie verhalte ich mich, was muss ich selbst regeln?

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  1. Manni schrieb am 31.01.2013 um 19:32

    Wie schön sozial unser Staat mal wieder ist!
    Da bezahlen wir schon bei Rossmann, der das ungerecht findet. Zusätzlich bezahlen die ganzen Singles genauso viel die Dincis (Double income no kids).
    Arme Omas, arme Opas, arme Friseuses und alle anderen des Präkariats. Ist doch euer Problem wenn ihr keine Fernseher und keine Computer habt.
    Unser geiles Staatssystem sorgt schon dafür, dass unseren öffentlichen Diensten das Geld nicht ausgeht. Gottschalk und die anderen Dummschwätzer müssen doch gut bezahlt werden.
    In Frankreich gab es mal Steuern auf Fenster zur Straße, bei uns gab es mal die Grundkosten für Strom nach der Anzahl der Steckdosen. Wir haben jetzt Rundfunkgebühren nach Anzahl der Wohnungen. Was für ein asoziales Schwachsinnssystem – weltweit einzigartig!

  2. Andrea Wallner schrieb am 24.01.2013 um 18:00

    Guten Tag.
    Mit diesen schreiben möchte ich nicht mehr das sie bei mir etwas abbuchen. Weis leider nicht wie sie zu meiner Nummer gekommen sind aber mit diesen schreiben möchte ich das sie nichts mehr von mir etwas abbuchen.

    mfg. A. Wallner

  3. Joey schrieb am 05.01.2013 um 17:14

    Von mir gibt es keinen einzigen Cent! Betteln und Hausieren ist bei mir verboten!

  4. klugscheißer-2 schrieb am 03.01.2013 um 07:50

    Was ist gut an dem ganzen Scheiß andere müssen sich selber finanzieren und die öffentlich rechtlichen wird das Geld in den rachen geschmissen. Und sei mal erlich was bringen sie dort (ARD/ZDF/BRusw.) nur alte Filme keine Kinofilme oder kaufen Fussball Übertragungsrechte von den Privaten als zweitlizenz auf. Da muss man doch lachen was man da in Deutschland für einen Wasserkopf verhält, das gibt es in keinem anderen Land wie hier nur die kleinen Schröpfen die sowiso nicht mehr leben können und es trifft eh nur die Ärmsten der Armen das keline Volk.

    • Dieter schrieb am 10.01.2013 um 13:56

      Richtig!!

      Diese Bande sollte man zum Teufel jagen!!!

      Ich habe bis 2005 Beiträge bezahlt und Mitte 2005 einen Befreiungsantrag gestellt. (heutige Rente 850 Euro)

      Das ganze ging sage und schreibe 5 (fünf) Mal mit sämtlichen Unterlagen in Kopie!

      Statt man mir irgendetwas schreibt schickte man mir lediglich weiterhin Rechnungen und den guten MacKuckuck ins Haus!

      Bin Mal gespannt was nun auf mich zukommen wird – eventuell Knast?? Da hätte ich dann frei TV oder???

  5. Klugscheißer schrieb am 02.01.2013 um 21:55

    endlich mal waws Gutes – bis einer merkt: und wie ist das jetzt mit dem Datenschutz?
    Irgendwie muß die verlorene Kohle ja wieder reinkommen…

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