Donnerstag, den 12.12.13 15:27

aus der Kategorie: Telekom T-Home

Scheidender Telekom-Chef Obermann bestätigt Fehler

Der noch amtierende Telekom-Chef René Obermann zieht ein erstes Fazit. Sein Unternehmen hat in den vergangenen Jahren oft einstecken müssen, aber auch an Image gewonnen. Unter Obermann reifte das Unternehmen zur führenden Weltspitze und gewann den Connect Netztest mehrfach.

Obermann: Haben viel einstecken müssen

Der scheidende Telekom-Chef René Obermann zieht in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ein erstes Fazit. Auch wenn der Telekom-Konzern unter ihm so stark wie nie wurde, mussten er und sein Unternehmen auf negative Schlagzeilen einstecken. In den letzten Monaten ging es vermehrt um das Thema der DSL-Drossel.

DSL-Drossel abgeschafft

Die Telekom wurde vom Landesgericht Köln verurteilt und schaffte die DSL-Drossel kurzerhand wieder ab. „Wir haben viel um die Ohren bekommen. Und zu Recht, weil wir reichlich ungeschickt kommuniziert haben“, so Obermann im Interview der SZ.

Telekom überarbeitet Kommunikationsstrategie

Die „ungeschickte Kommunikation“ fällt dem Unternehmen weiterhin auf die Füße. Eine weitere Abmahnung zur LTE-Drossel der Verbraucherzentrale Sachsen flatterte dem Konzern ins Haus. Auch hier reagierte die Telekom reumütig und entfernte die Bezeichnung Flatrate umgehend. Für die Zukunft solle die Kommunikation transparenter werden. Jeder Kunde muss laut Obermann in der Lage sein, die Angebote der Telekom zweifelsfrei zu verstehen: „An der Kritik ist ja auch was dran: Unsere Branche hat sich nicht gerade durch Angebotstransparenz hervorgetan. Die Leute verstehen oft die Tarife nicht. Das werden wir verbessern.“

Obermann: Weitere Fusionen in Europa

Bildquelle Telekom.de

René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Telekom

Der Vorstandschef der Telekom geht weiterhin davon aus, dass es zu weiteren Zusammenschlüssen und Fusionen im Telekommunikationsbereich kommen wird. Dabei spielt Obermann auf die geplante Fusion von o2 und E-Plus an: „Die Konsolidierung muss auch in Europa stattfinden. Die Zersplitterung des Marktes führt dazu, dass die hiesigen Telekommunikationskonzerne nicht auf Augenhöhe zum Beispiel mit den amerikanischen Internetkonzernen oder den asiatischen Infrastrukturausrüstern verhandeln können“

Einheitlicher Datenschutz nach deutschem Muster

Das in Europa rechtlich gesehen oft mit zweierlei Maß gemessen wird, ist längst bekannt. Diese Hürden und Barrieren erschweren gelungene Marktauftritte und innovative Produkte. Obermann fordert daher einen einheitlichen europäischen Datenschutz, nach dem Muster in Deutschland. Speziell im Bereich moderner Verschlüsselungskonzepte bestehe Nachholbedarf. Er kürzlich berichtete die Telekom von der Einführung des neuen Verschlüsselungsstandard A5/3.

Vorstandschef René Obermann wird zum Jahresende die Deutsche Telekom auf eigenen Wunsch hin verlassen.


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