Montag, den 03.02.14 17:30

aus der Kategorie: Tchibo, TopNews

Tchibo kündigt Flatratekarten wegen “Inaktivität”

Bei Tchibo Mobil läuft aktuell eine Ausbuchungswelle von Prepaidkarten. Insbesondere (aber nicht nur) betroffen sind Tchibo Mobil Karten, die zwischen dem 6. August 2012 und dem 9. September 2012 aktiviert wurden. Diese Aktion soll wohl vom Netzbetreiber o2 veranlasst worden sein.

Karten mit kostenloser Community-Flatrate

tchibo logoDie betroffenen Karten wurden damals mit einer “lebenslangen” kostenlosen Community-Flatrate versehen, zu diesem Zeitpunkt noch ohne jegliche Einschränkungen. In einer späteren Sonderaktion des Hamburger Kaffeerösters gab es diese kostenlose Community-Flatrate nur noch unter der Auflage eines Mindestumsatzes von 10 Euro pro Jahr. Allerdings wurde “nur” mit einer Deaktivierung der Flatrate und nicht mit einer Kündigung der Prepaidkarte gedroht.

Kündigung erfolgt per SMS

Die Kündigung der Prepaidkarten seitens von Tchibo erfolgt per SMS, was zur Folge hat, dass diese bei Schubladen- und Notfallkarten gar nicht bemerkt werden. Allerdings kann die Deaktivierung der Karte durch eine Aufladung von mindestens 10 Euro sowie des Führen eines kostenpflichtigen Gesprächs noch verhindert werden. Nicht betroffen von der Kündigungswelle sind Kunden, die die Karte auch außerhalb der Community-Flatrate genutzt haben.

Tchibo mobil Community-FlatrateBerechnung von Community-Telefonaten

Besonders ärgerlich an dieser Kündigungswelle ist die Berechnung von tchibointernen Gesprächen zu den gekündigten Rufnummern, obwohl diese noch nicht deaktiviert wurden. Diese werden vom System als gewöhnliche o2-Nummer bzw. bei portierten Rufnummern dem ursprünglichen Provider zugeordnet.

Aus diesem Grunde sollte jeder Kunde von Tchibo Mobil mit einem Community-Tarif oder einer Community-Flatrate den Einzelverbindungsnachweis überprüfen und gegebenenfalls Widerspruch dagegen einlegen. Der Widerspruch sollte unbedingt schriftlich per Post an den Tchibo Kundenservice gerichtet werden.

Besser Postpaid-Tarif für Wenignutzer

Wer eine Simkarte nur gelegentlich oder für Notfälle nutzen will, sollte lieber gleich zu einem Postpaid-Vertrag ohne Mindestnutzung oder Grundgebühr greifen. Zwar sind auch hier Kündigungen möglich, sie kommen aber dann nicht so überraschend, da sie per Post verschickt werden. Außerdem wird nur das gezahlt, was vertelefoniert wird, und nicht regelmäßig Prepaidguthaben zu nicht selten dreistelligen Beträgen angehäuft.

Aktuell empfehlen sich direkt beim Netzbetreiber o2 der Tarif o2 o sowie bei Congstar der 9 Cent Tarif. Bei Congstar wird dieser Tarif sogar mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten angeboten, somit bleibt diese Karte selbst bei geringster Nutzung mindestens über diese zwei Jahre aktiv. Außerdem kann dort optional auch eine Community-Flatrate gebucht werden.


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