Freitag, den 07.02.14 13:30

aus der Kategorie: TMobile

Telekom: So werden Android-Smartphones speziell angepasst

Android-Smartphones der Deutschen Telekom werden vom Betreiber speziell angepasst. Grundsätzlich unterscheidet sich ein freies Android-Smartphone von einem Mobilfunkgerät, das bei der Telekom erworben wurde. Zwar wird die Betriebssoftware nicht grundlegend verändert, aber in vielen Punkten optimiert.

Updates kommen später

Inzwischen hat sich wohl schon so gut wie jeder darüber geärgert, das Updates für das Android System bei von der Telekom gekauften Geräten später eintrifft, als es bei freien Smartphones der Fall ist. Das ist kein Zufall, sondern beabsichtigt. Die Telekom optimiert die jeweiligen Smartphones um für den Nutzer die bestmögliche Anpassung zu bieten. Allerdings nimmt eine solche Anpassung einige Zeit in Anspruch.

Sonderfunktionen und besser Empfang

Nicht nur die Software wird speziell für das Mobilfunknetz der Telekom angepasst, auch einige Sonderfunktionen integriert die Telekom in das Smartphone. Telekom-Androiden sollen einen besseren Empfang bieten, als vergleichsweise nicht optimierte – also woanders gekaufte –  Geräte. Der Betreiber spielt dazu eine entsprechende Empfangsmodulsoftware auf das Smartphone. Laut der Telekom beeinflussen gleich mehrere Konfigurationsparameter den Empfang des Mobilfunknetzes.

Optimale Zusammenarbeit

Durch die Optimierungen der Telekom-Smartphones soll sichergestellt werden, dass eine bestmögliche Zusammenarbeit zwischen dem Mobilfunknetz und dem Mobilfunkgerät gewährleistet ist. Dazu wird die Firmware angepasst, nachträglich können solche Änderungen nicht vorgenommen werden. “Fremde” Smartphones haben solche Anpassung nicht.

Logo TelekomBesserer Empfang bei Telekom-Geräten

Es kann durchaus sein, das der Empfang eines nicht von der Telekom erworbenen Smartphones deshalb einen schlechteren Empfang hat, als beispielsweise das von der Telekom gekaufte gleiche Gerät mit gleichem Android an Bord. Theoretisch könnten sogar Empfangunterschiede am selben Ort auftreten.

Schneller Ruhemodus bei Telekom-Geräten

Grundsätzlich nur bei Telekom-Smartphones ist ein sogenannter „schneller Ruhemodus“ intergiert. Nicht benötigte Funktionen werden automatisch abgeschaltet und dadurch Akkustrom eingespart. Werden aktuell keine Daten mehr übertragen seitens des Kunden oder der Browser ist offline und das Display deaktiviert, wird der stromsparende Übertragungsmodus aktiviert. Dazu muss die Software entsprechend von der Telekom optimiert sein, denn wann und wann nicht der Kunde auf das Netz zugreift, ist ja vom Netz aus nicht ersichtlich.

Auf den Smartphones der Telekom werden noch weitere Anpassungen vorgenommen. Unter anderem bieten Telekom-Geräte die kostenlose Navigationssoftware Navigon Select, Mobilbox Pro und das Mediencenter mit 25 Gigabyte Cloud-Speicher. Jeder kann sich vorstellen, das solche Änderungen einige Zeit in Anspruch nehmen.

Der allgemeine Gang von Updates

Sobald Google oder auch Microsoft ein Update für das jeweilige System verteilt, geht die Aktualisierung zuerst einmal an die Gerätehersteller. Smartphone-Hersteller nutzen in der Regel eine eigene Nutzeroberfläche und zusätzliche Anwendungen, die erst angepasst werden müssen.  Danach erhalten die Provider weltweit das Update, wo zum Beispiel das genannte Telekom-Software-Update eingebracht werden muss. Jetzt kann es passieren, dass sich Fehler in der Software befinden. Dann muss der Provider die Software wieder an den Hersteller wie Google zurück senden. Erst nachdem alle Tests positiv ausfallen, gibt der Betreiber die Software dann frei. Dieser Weg kann einige Wochen in Anspruch nehmen, wie das unten stehende Foto zeigt.

Weg der Updates Quelle www.mobiflip.de

Weg der Updates Quelle www.mobiflip.de

 


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4 Kommentare zu Telekom: So werden Android-Smartphones speziell angepasst

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  1. Karl schrieb am 13.02.2014 um 18:48

    19-mal kommt Telekom im Artikel vor. Muss man sonst noch irgendwas dazu sagen?

  2. Sollte ich den Newsletter abbestellen? schrieb am 12.02.2014 um 20:57

    Ich verstehe nicht was der Verfasser dieses Artikels, Heinz-Peter Ollie Hildebrand, mit dieser lobbyartigen Werbebotschaft der Telekom bezwecken will. Erhält er irgendwelche Zuwendungen von der Telekom, oder glaubt er wirklich was er da über diese sogenannten “Optimierungen” schreibt? Dass diese Optimierungen nur der Telekom zugute kommen sollte jedem klar sein. Ich hatte schonmal ein “optimiertes” Handy…welches sich nur als Gängelung des Konsumenten herausgestellt hat.
    Also was sucht dieser Artikel auf mobilfunk-talk.de?

  3. Seppo schrieb am 07.02.2014 um 22:41

    Also das mit dem Empfang ist lächerlich! Aber ein netter Versuch den Verbraucher zu beinflussen!

  4. Björn Boisen schrieb am 07.02.2014 um 22:22

    Eine internationale CSC und ein passendes Modem senkt aber den Akkuverbrauch im Netzbetrieb eindeutig das freie Firmware im Hinblick auf die Empfangsqualität benachteiligt sind, ist einfach nur ein Märchen.
    Das auch der DNS-Server des Browsers z. Bsp. und die Suchergebnisse manipuliert werden, sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

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