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Donnerstag, den 17.04.14 14:15

aus der Kategorie: DSL & Internet

BSI warnt vor gefälschten Phishing-Mails

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – kurz BSI – warnt vor einer neuen Welle von Phishing-Mails, welche kriminelle im Namen des Amtes verschicken. Empfängern wird empfohlen die Mails weder zu öffnen, noch zu beantworten oder den darin enthaltenen Anweisungen Folge zu leisten.

Achtung vor infizierten E-Mails

Dabei sind die kürzlich versendeten Phishing-Mails sehr schwer zu identifizieren, berichtet ein involvierter Experte. Als Absender wird das Bundesamt für Sicherheit Informationstechnik [info@bsi.bund.de] angegeben. Das geht aus einem vom BSI veröffentlichten Screenshot hervor. Im Betreff ist von einer “Wichtigen Info bezüglich Ihrer IP-Adresse” zu lesen.

Empfänger sollen Anhang öffnen

In der Mail wird den Empfängern mit “anwaltlichen Schritten” gedroht, sofern sie der Aufforderung nicht nachgehen: “Wir haben von Ihrer IP-Adresse vermehrt illegale Aktivitäten feststellen können. Zur weiteren Kontrolle und damit wir ausschliessen können das Sie für diese Aktivitäten verantwortlich sind, laden Sie bitte nachfolgend das PDF Formular herunter und senden sie es ausgefüllt an die unten angegebene Emailadresse.”

Im Kopf des Schreibens ist das Logo des Bundesamtes zu sehen, darunter der Betreff “Wichtige Email bezüglich Internetkriminalität vom Bund”

Screenshot der vermeintlichen Phishing-Mail (Bild: BSI)

Screenshot der vermeintlichen Phishing-Mail (Bild: BSI)

Anhang geöffnet?

Unterdessen hat das BSI in einer Pressekonferenz noch einmal betont, dass diese sowie ähnliche Nachrichten nicht von ihnen stammen! Empfänger, welche den Anhang bereits geöffnet haben, sollten ihren Computer durch einen aktuellen Virenscanner prüfen lassen.

7 Prozent aller User betroffen

Derartige Versuche an die Daten jeweiliger User heranzukommen, kostete den durchschnittlichen Benutzer im vergangen Jahr rund 138 Euro. Das berichtete Microsofts Computing Safety Index (MCSI) in seiner Februar-Ausgabe. Über sieben Prozent aller deutschen Webnutzer sind trotz Warnung Opfer von Phishing-Attacken geworden.

BSI empfiehlt kostenlose Tools

Um vor weiteren Angriffen gewappnet zu sein, hat das BSI grundlegende Sicherheitsregeln im Netz zusammengefasst. Unter der Überschrift “Zwölf Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet” ist auch der Avira PC-Cleaner aufgeführt. Das Tool zum kostenlosen Download wird zum Aufspüren von Schadprogrammen empfohlen. Es entspricht jedoch keiner vollwertigen Antivieren-Software.


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