Mittwoch, den 14.05.14 14:35

aus der Kategorie: Telekom T-Home

Telekom will bis 2018 alle Anschlüsse auf IP umstellen

Anlässlich ihres dreimillionsten IP-Kunden hat die Deutsche Telekom einen neuen Zwischenstand zur neuen IP-Technologie bekannt gegeben. Bis zum Jahr 2018 plant der Bonner Konzern alle Festnetz-Kunden auf einen IP-Anschluss umzustellen.

Telekom begrüßte dreimillionsten IP-Kunden

Thomas Freude, Geschäftsführer Technischer Service Telekom Deutschland GmbH begrüßte in Bremen den dreimillionsten IP-Kunden. Bis zum Jahr 2018 möchte die Deutsche Telekom alle 20 Millionen Anschlüsse auf die IP-Technologie umstellen. Die neue Technologie bietet für Kunden viele Vorteile und eröffnet der Telekom neue wegweisende Möglichkeiten der Vernetzung.

Dass es sich bei der Umstellung um ein technisch komplexes Unterfangen handelt, stellte Telekom Deutschland-Chef Niek Jan van Damme klar: „Das ist nur vergleichbar mit dem kompletten Austausch des Schienensystems der Bahn“.

IP-basierte Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s

Der IP-basierte Anschluss basiert auf dem Internet-Protokoll (IP). Per Internet werden durch die IP-Technologie alle Verbindungen zum Telefonieren, Faxen, Surfen, Mailen und Fernsehen aufgebaut. Ein separater Festnetzanschluss ist zukünftig nicht mehr nötig. Die IP-Technik ist zudem die Voraussetzung für Vectoring, mit dieser kann die Telekom Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload anbieten.

DSL Drossel TrafficTelekom-Netze wachsen zusammen

Durch die Umstellung auf IP wächst das Telekom Fest- und Mobilfunknetz zusammen und „spricht“ nur noch eine Sprache. Durch die Bündelung beider Netze lässt sich eine vereinfachte Netzstruktur mit höheren Bandbreiten erzielen. Nur so kann die Telekom die wachsenden Highspeed-Anforderungen von Kunden erfüllen.

Kunden profitieren von IP-Technologie

Kunden werden von der Umstellung ebenfalls profitieren. Die IP-Technologie bietet einen besseren Service und eine höhere Sprachqualität. Durch  „Plug & Play“ können Kunden zukünftig ihren IP-basierten Anschluss leichter als bisher in Betrieb nehmen, ein Techniker soll dazu nicht mehr nötig sein. Per App oder Online-Kundencenter lassen sich Einstellungen anpassen und Optionen einfach hinzubuchen oder abbestellen. Für Die Nutzung von IP-basierten Anschlüssen empfiehlt die Telekom ihre Speedphones, diese werden direkt an den Router angeschlossen.

Zusätzlich sollen Kunden von IP-basierten Anschlüssen über weitere Leistungen ohne Aufpreis verfügen. Dazu zählen neben einer Sprachqualität in HD-Voice beispielsweise zwei Sprachkanäle und drei Rufnummern. Des Weiteren sind Leistungen wie die Anschluss- oder Rufnummernsperre, Rufumleitung und die Blockierung von unerwünschten Anrufern inklusive. Die Nutzung von WLAN TO GO ist außerdem nur mit einem IP-basierten Anschluss möglich.

Nachteile durch IP-Anschluss?

Auch wenn die Telekom nur Vorteile von der IP-Technologie kommuniziert, birgt diese auch einige Nachteile. Ein Netzausfall oder Stromausfall führt zu einem gesamten Ausfall der Netztechnik (Festnetz, TV, Internet). Bislang konnte mit dem klassischen Festnetzanschluss auch bei einem Stromausfall telefoniert werden. In Notfallsituationen könnte die neue Technik daher auch nachteilig sein. Zudem sind einige Endgeräte nicht mit dem Router kompatibel.

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