Freitag, den 07.11.14 10:15

aus der Kategorie: Apple iPhone, iOS

iPhone und iPad nicht sicher: Virus-Infizierung mit Wirelurker

Bisher galt das Apple iOS als absolut sicher gegen Schadsoftware. Selbst Aple propagierte sein System als immun gegen Schädlinge. Das scheint sich mit der bösartigen Software „Wirelurker“ aber zu ändern. Wirelurker kommt von infizierten Macs auf das iPhone und den iPad.

iPhone und iPad: Schadsoftware entdeckt

„Die neue Ära der Schadsoftware gegen OS X und iOS sei angebrochen“, so das Sicherheitsunternehmen Palo Alto Networks. Das Unternehmen hat den Schädling „Wirelurker“ entdeckt, der Macs und iPhones, sowie iPads infiziert. Allerdings nur, wenn die Sicherheitsmechanismen durch einen Jailbreak nicht beeinträchtigt wurden. Laut dem Sicherheitsunternehmen wird der Schädling über einen App-Store aus China für Mac-Software eingeschleust. Angeblich ist Wirelurker schon über 350.000 mal heruntergeladen worden.

Das Gefährliche an der Schadsoftware ist, dass sobald ein Mac infiziert ist, alle iOS-Geräte ebenfalls angesteckt werden, wenn diese mittels USB eine Verbindung haben. Durch eine wenig beachtete iOS-Funktion wird die Software, ohne das der Weg über den App-Store genommen wird, auf iPhones installiert. Sobald ein iPhone oder iPad erstmal infiziert worden ist, können umfangreiche Informationen des jeweiligen Gerätes gestohlen werden und zudem sich selbst aktualisieren. Der bisher angerichtete Schaden durch Wirelurker ist noch übersehbar, denn die Cyper-Kriminellen scheinen lediglich harmlose Cimic-Apps zu installieren.

VirusWirelurker in Deutschland noch unwahrscheinlich

Obwohl bisher eher harmlos, gilt Wirelurker trotzdem als gefährlich, so die Experten vom Sicherheitsunternehmen. Gefährliche Funktionen könnten auf einem infizierten Gerät nachinstalliert werden, denn die Schadsoftware hat einen regelmäßigen Kontakt zu einem Kommando-Server.

Noch ist eine Infektion in Deutschland noch eher unwahrscheinlich, denn eine Infizierung ist nur über eine USB-Verbindung mit einem Mac möglich. Wie es heißt, wird dies bislang nur in einem chinesischen Dritthersteller-App-Store für Macs angeboten. Solange Nuzter Ihr iPhone oder iPad nicht mit unbekannten Macs via USB verbinden, ist eine Infizierung kaum gegeben.

Apple gibt Statement ab

Wir wissen von der bösartigen Software, die auf einer Download-Site für chinesische Nutzer verfügbar ist. Wir haben die entsprechende App blockiert, damit sie nicht gestartet werden kann. Wie immer empfehlen wir, dass Nutzer Software nur aus vertrauenswürdiger Quelle herunterladen und installieren,“ heißt es in einem Statement von Apple.

Auszuschließen, dass Wirelurker oder ähnliche Schädlinge auch den Weg nach Deutschland finden, ist es aber nicht. Der Schädling ist noch in der Entwicklung.


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