Sonntag, den 15.02.15 13:22

aus der Kategorie: Facebook

Facebook: Das sollten Nutzer niemals posten!

facebook-logoDas soziale Netzwerk Facebook wird von etwa 30 Millionen Deutschen zur Kommunikation mit Freunden und Bekannten verwendet. Derzeit gibt es nur wenige Jugendliche, die Facebook nicht nutzen, um gleich mehrmals tägliche persönliche Details über sich bekanntzugeben. Besonders junge Menschen agieren in sozialen Netzwerken jedoch unvorsichtig und geben sorglos private Dinge von sich preis, die eigentlich niemand wissen sollte. Cyber-Kriminelle nutzen diese Situation schamlos aus.

Facebook mit vielen intimen Details

Ob in der Schule, zuhause oder unterwegs, Facebook wird überall verwendet um Neuigkeiten aus dem privaten Bereich anderen Nutzern mitzuteilen. Besonders Jugendliche kennen keinerlei Scheu, auch sehr intime Details von sich preiszugeben. Dabei wird allerdings kaum beachtet, dass der Zugriff auf die persönlichen Infos unter Umständen nicht nur durch die dafür bestimmen Personen, sondern auch von fremden Personen erfolgen kann. Für Cyber-Kriminelle ist Facebook geradezu ein „gefundenes Fressen“.

Sobald der Facebook-Status einer Frau auf „Single“ gesetzt ist, lauern Stalker überall. Mit einer bestehenden oder nicht bestehenden Beziehung sollte nicht haussiert werden. Kriminelle sehen anhand der geposteten Details, ob der Facebook-Nutzer gerade in einem labilen Gemütszustand verweilt, zuhause ist oder von unterwegs postet.

Das sollten Facebook-Nutzer niemals posten

Jeder freut sich verständlicherweise über Glückwunsche zu seinem Geburtstag. Damit auch alle Bekannten und Freunde wissen, wann dieser stattfindet, werden über Facebook die Geburtsdaten  zusammen mit einem ansprechenden Profilbild kenntlich gemacht. Das Geburtsdatum in Verbindung mit einem qualitativ hochwertigen Profilfoto ist oftmals die Vorrausetzung für Kriminelle, um einen Personalausweis zu fälschen. Deshalb sollte auf hochauflösende Fotos und Portraits verzichtet werden und das Geburtsjahr unkenntlich gemacht werden. Den wirklichen Freunden ist Ihr Geburtsdatum sowieso bekannt und wie Sie aussehen weiß inzwischen jeder.

Adressen und aktuelle Standorte sollten aus Sicherheitsgründen nicht in Kommentaren auftauchen. „Ich bin gerade bei….“ oder „Heute geht’s in den Urlaub“ verleiten Einbrecher gerade dazu, diese Chance wahrzunehmen um Ihrer Wohnung einen Besuch abzustatten. Selbst das Posten von kurzfristigen Tagesausflügen birgt eine Gefahr, denn Diebe haben keine Saison. Auf jeden Fall sollten Nutzer den Zugriff auch persönliche Daten für die Öffentlichkeit grundsätzlich sperren. Zudem können Nutzer spezielle Filter einrichten, welche Freunde bzw. Bekannte Zugriff auf persönliche Daten haben.

Dieses Foto wurde auf Facebook zum Rufmord missbraucht

Dieses Foto wurde auf Facebook zum Rufmord missbraucht

Jugendliche und Kinder besonders gefährdet

Zu den anteilmäßig größten Nutzern von Facebook gehören Kinder und Jugendliche. Hier sind vor allem Eltern gefragt, um ihre Kinder entsprechend aufzuklären. Unüberlegte öffentliche Postings können fatale Folgen haben. Neben ungewollten Facebook-Partys, Cyber-Mobbing und Rufmord sind Selbstmorddramen besonders schlimme Folgen, die durch die Nutzung von Facebook resultieren können. Auch Selfies mit halbnackten Körpern rufen Pädophile auf den Plan und beleidigende Mobbing-Attacken haben junge Menschen schon oft in den Tod getrieben.

Im Urlaub ein Muss: Eltern fotografieren sich zusammen mit ihren Kindern am Strand. Solche oft unbedachten Bilder können leicht durch „Nacktpixelscanner“ ganz andere Aufnahmen Ihrer Kinder zeigen und auf Sexseiten für Pädophile landen. Anhand des geposteten Datums von Profilbildern werden auf diese Weise pädophilen Triebtätern Informationen praktisch in die Hand gespielt.

Unter dem Thema „Mobbing und Stalking“ gibt Facebook selbst einige Tipps und Möglichkeiten, wie Nutzer sich im sozialen Netzwerk verhalten sollten und sich besser schützen können. Entsprechende Anleitungen und Videos, um die eigene Privatsphäre anhand von Facebook-Einstellungen zu schützen, bietet auch der Facebook Sicherheitsbereich für Familien.


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