Mittwoch, den 22.04.15 16:15

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BNetzA: Frequenzauktion nur mit Telekom, Vodafone und o2

BundensetzagenturDie für das zweite Quartal 2015 geplante Versteigerung mobiler Frequenzen wurde von der Bundesnetzagentur terminlich festgesetzt. In den vergangen Wochen sprachen sich potentielle Auktionsteilnehmer gegen das von der Aufsichtsbehörde vorgelegte Vergabeverfahren aus. Nun steht fest, dass während der Versteigerung keine neuen Marktteilnehmer zum Zuge kommen werden.

BNetzA legt Termin für Frequenzauktion fest

Die in den nächsten Wochen stattfindende Frequenzversteigerung wird nicht nur die bereits verwendeten Mobilfunkfrequenzen neu verteilen, sondern erstmals auch neue Bänder im 700 MHz-Bereich umfassen. Neben den drei großen Netzbetreibern Telefónica, Vodafone und Telekom erhofften sich einige kleinere Neueinsteiger faire Chancen, um in Zukunft mit eigenen Frequenzen aktiv sein zu können.

Vor einigen Wochen veröffentlichte die Bundesnetzagentur Details zum Vergabeverfahren. Dieses sieht vor, die Teilnehmer gegeneinander bieten zu lassen und den Zuschlag dem Höchstbietenden zu erteilen. Kleinere Anbieter wie Liquid Broadband und zahlreiche Branchenkenner kritisierten die Pläne und sahen in ihnen ein unfaires Vorgehen. In ihren Augen könnten die etablierten Anbieter ihre Marktmacht dazu nutzen, um Neueinsteigern den Zutritt zu verwehren. Die Bundesnetzagentur wollte die Aspekte prüfen und das Vergabeverfahren überdenken.

Wie die Aufsichtsbehörde mitteilt, wird am geplanten Vergabeverfahren festgehalten und die Auktion zwischen den drei Hauptakteuren am deutschen Markt entschieden. Zur Versteigerung der Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz wurde die o2- und E-Plus-Mutter Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, die Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH zugelassen. Der Termin der Auktion wurde auf den 27. Mai 2015 festgelegt.

Frequenzauktion findet zwischen drei Anbietern statt

„Wir starten die Frequenzversteigerung am 27. Mai in Mainz. Deutschland stellt als erstes Land in Europa auch Frequenzen aus dem 700-Megahertz-Bereich für mobiles Breitband zur Verfügung“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir erwarten, dass die Auktion einen starken Impuls für einen raschen Ausbau der Breitbandnetze insbesondere auch im ländlichen Raum setzt.“

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, soll mit der Neuvergabe eine flächendeckende Internetversorgung in Deutschland erreicht werden. Aus diesem Grund enthalten die Frequenznutzungsrechte eine Versorgungsverpflichtung von 98 Prozent der Bevölkerung, heißt es.


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