Donnerstag, den 11.06.15 17:21

aus der Kategorie: Mobilfunk

Frequenzauktion bringt 3,2 Milliarden Euro – kein Ende absehbar

LTE_Antenne_TelekomDie am 27. Mai 2015 gestartete Frequenzauktion der Bundesnetzagentur ist noch immer in vollem Gange und hat bereits eine Gesamtsumme von über 3 Milliarden Euro eingebracht. Im Rahmen der Versteigerung kämpfen die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica um alte und neue Frequenzen und versuchen, sich gegenseitig mit immer höheren Geboten auszustechen.

Frequenzauktion noch immer in vollem Gange

Die Ende Mai begonnene Frequenzauktion der Bundesnetzagentur ist auch über zwei Wochen nach ihrem Start noch immer in vollem Gange. Die Versteigerung hatte im Vorfeld zu einigen Kontroversen geführt und Kritiker auf den Plan gerufen. Diese sahen unter anderem die Fairness beeinträchtigt und forderten gerechtere Zugangsoptionen für etablierte Anbieter und Neueinsteiger.

Genützt hat es wenig, die Auktion ist am 27. Mai 2015 planmäßig an den Start gegangen. Die zugelassenen Netzbetreiber Vodafone, Telefónica und Deutsche Telekom liefern sich seitdem ein erbittertes Rennen um die alten und neuen Frequenzen. Unter den Hammer kommen nicht nur neue Frequenzbänder, die bislang noch nicht für den Mobilfunk genutzt werden, sondern auch alte Kanäle, deren jeweiligen Nutzungsrechte 2016 auslaufen.

Aktuell befinden sich die Akteure in der 118. Bieterrunde, insgesamt sind bereits knapp 3,2 Milliarden Euro zusammengekommen. Damit liegt die Gesamtsumme mehr als doppelt so hoch wie die zu Beginn angesetzten Mindestgebote. Besonders umkämpft sind die GSM-Frequenzen im Bereich 900 MHz und 1800 MHz, die trotz UMTS- und LTE-Ausbau für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung essentiell sind. Die Frequenzbänder kommen bereits seit Jahren bei den Mobilfunkanbietern zum Einsatz, laufen 2016 aus und werden im Zuge der Auktion neu verteilt.

Frequenzversteigerung bringt über 3 Milliarden Euro ein

Insgesamt rechnet die Bundesnetzagentur mit Einnahmen von mehr als 5 Milliarden Euro. Wie lang die Auktion noch andauern wird ist ungewiss, die Versteigerung endet, wenn keine Gebote mehr abgegeben werden. Die eingenommen Gelder sollen den Plänen zufolge für den Breitbandausbau in Deutschland genutzt werden und zudem „einen substantiellen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Deutschland leisten“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Regeln der Auktion sehen vor, dass jeder erfolgreiche Bieter binnen drei Jahre nach der Frequenzzuteilung mindestens 97 Prozent der Haushalte in einem Bundesland mit einer Breitbandanbindung versorgen muss. Im gesamten Bundesgebiet muss die Versorgung mindestens 98 Prozent betragen.


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