Donnerstag, den 05.11.15 11:54

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o2 gewinnt erneut Kunden und treibt Integration voran

Telefoica E-Plus o2o2 Geschäftszahlen – Ein Jahr nach der Übernahme von E-Plus blickt o2 auf erste erfolgreiche Integrationsergebnisse zurück und gibt an, den Prognosen zufolge alle für das Jahr 2015 gesetzten Ziele erreichen zu können. Im Vergleich zum Vorquartal konnte das Unternehmen nicht nur Kunden gewinnen und die Anzahl der Anschlüsse steigern, sondern auch die Prognosen für das Betriebsergebnis 2015 um bis zu 20 Prozent anheben

672.000 Mobilfunkkunden mehr als im Juni

Zum Abschluss des dritten Quartals am 30. September 2015 vereinte Telefónica in Summe 48,6 Millionen Kundenanschlüsse, rund 1,619 Millionen mehr als im zweiten Quartal dieses Jahres. Der Zuwachs gründet sich vor allem auf den Mobilfunkbereich, der zwischen Juli und September von 42,617 Millionen auf 43,3 Millionen Anschlüsse anstieg und derzeit 24,004 Millionen Postpaid- und 19,285 Millionen Prepaid-Anschlüsse vereint. Netto nahm die Zahl der Mobilfunkkunden um 672.000 zu, davon schlossen 169.000 Kunden Postpaid- und 503.000 Kunden Prepaid-Verträge ab.

Wie Telefónica angibt, erklärt sich der hohe Prepaid-Anteil durch den saisonal bedingten Abschluss bei den Ethno-Discountern, um etwa im Urlaub mobil erreichbar zu sein, sowie durch Zuwächse bei Partnermarken. “In den ersten neun Monaten lag der Netto-Neukundenzuwachs bei 1,16 Millionen”, erklärt das Unternehmen.

Den Abwärtstrend im Festnetzbereich konnte auch das zurückliegende Quartal nicht aufhalten, erneut sank die Zahl der Festnetzanschlüsse zwischen Juli und September ab. Telefónica büßte im dritten Quartal 2015 netto 12.600 Anschlüsse ein, die Gesamtzahl der Festnetzanschlüsse lag Ende September bei 5,4 Millionen.

LTE-Datennutzung nimmt weiter zu

Im dritten Quartal 2015 stieg die Smartphone-Nutzung erneut an und legte von 51,3 Prozent auf 52,9 Prozent zu. Telefónica erklärt dies mit der zunehmenden Beliebtheit von Smartphones im Prepaid-Bereich, die vor allem bei den Partnermarken zu beobachten ist. Die Entwicklung wirkt sich auch auf die Nutzung des LTE-Standards aus, die von 6,093 Millionen auf 7,002 Millionen anstieg.

Während die durchschnittliche Datennutzung im zweiten Quartal bei rund 959 MB lag, legte sie im dritten Quartal um rund 11 Prozent auf 1,1 GB zu. In Folge dessen setzte Telefónica zwischen Juli und September 728 Millionen Euro mit mobilen Datendiensten um. Zum Vergleich: Im Vorquartal lag der Daten-Umsatz bei 707 Millionen Euro. Der Anteil des mobilen Datenumsatzes ohne SMS erhöhte sich dadurch auf 71,9 Prozent.

Umsatzerlöse bleiben nahezu stabil

In Summe erreichte Telefónica im dritten Quartal 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 1,42 Milliarden Euro. Der Wert blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu stabil, ein Anstieg ist jedoch bei den Mobilfunkumsätzen zu verzeichnen. Während diese in den ersten neun Monaten des Vorjahres bei 4,14 Milliarden Euro lagen, konnte Telefónica in diesem Jahr mit 4,15 Milliarden Euro ein leichtes Plus einfahren.

Telefónica Geschäftszahlen Q3 2015

 

Mit einem Plus von 2,7 Prozent entwickelte sich vor allem das Endgerätegeschäft positiv, der Umsatz stieg von 293 Millionen Euro im Q3 2014 auf 301 Millionen Euro im Q3 2015 an. Die Umsätze im Festnetzgeschäft waren hingegen rückläufig und sanken von 283 Millionen Euro (Q3 2014) auf 256 Millionen Euro (Q3 2015) ab.

In Folge dessen musste das Unternehmen bei der Bewertung des Gesamtumsatzes Einbußen hinnehmen. Während im Q3 2014 ein Gesamtumsatz von 2,0 Milliarden Euro erreicht wurde, waren es im vergangenen Quartal des aktuellen Jahres nur noch 1,98 Milliarden Euro. Allerdings stieg der Gesamtumsatz im Neunmonatszeitraum von ehemals 5,77 Milliarden Euro im Vorjahr auf 5,83 Milliarden Euro an.

Betriebsergebnis steigt um bis zu 20 Prozent an

Erneut wirkten sich die Fortschritte im Rahmen der Integration auf das Betriebsergebnis vor Abschreibungen aus. “Das Unternehmen konnte einige Integrationsschritte, die ursprünglich für 2016 geplant waren, beschleunigen und in das laufende Jahr vorziehen”, heißt es. “Zudem wurde die Kostenbasis weiter optimiert.” Dadurch konnten die Prognosen für den OIBDA 2015 erneut korrigiert und um 15 bis 20 Prozent gesteigert werden. Bislang rechnete Telefónica mit einem OIBDA-Zuwachs von mehr als zehn Prozent.

“Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal belegt, dass wir unser Momentum halten und unsere Ziele erreichen. Im ersten Jahr nach dem Zusammenschluss haben wir große Fortschritte gemacht”, erklärt Thorsten Dirks, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland. “Allerdings liegt noch viel Arbeit vor uns. 2016 konzentrieren wir uns weiter auf die Integration und legen unsere volle Kraft in die Transformation des Unternehmens zur Leading Digital Telco.”

“Die Erwartung an die Gesamtheit der Synergien bis zum Ende der Integration bleibt unverändert. Wir konnten jedoch einige wichtige Integrationsschritte in das laufende Geschäftsjahr vorziehen. Unser Vorschlag zur Gewinnausschüttung ist ein Beleg für Kontinuität und spiegelt unsere attraktive Dividendenpolitik wider”, ergänzt Finanzvorstand Rachel Empey.


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