Samstag, den 07.11.15 13:02

aus der Kategorie: 1und1

Vorsicht vor falschen 1&1-Mitarbeitern am Telefon

© Creativa - Fotolia.comFalsche 1&1-Mitarbeiter – Kunden des Internetproviders 1&1 sollten sich vor falschen Mitarbeitern des Unternehmens in Acht nehmen, die versuchen, das Vertrauen in den Anbieter auszunutzen. Die Betrugsmasche orientiert sich am bereits bekannten falschen Microsoft-Support und versucht, unvorsichtigen Kunden Schadsoftware unterzujubeln.

Vorsicht vor falschen 1&1-Mitarbeitern

Seit einigen Monaten machen sich Betrüger das Vertrauen in namhafte Firmen zu nutze, um unvorsichtigen Kunden Schadsoftware unterzujubeln. Bislang betraf die Betrugsmasche vor allem den Software-Giganten Microsoft, der sich mit im Namen des Unternehmens getätigten Betrugsabsichten herumschlagen musste, findet nun jedoch auch im angeblichen Auftrag des Providers 1&1 statt.

Der Trick ist simpel: Ahnungslose Nutzer werden per Telefon kontaktiert und darüber informiert, dass ihr Computer angebliche Sicherheitsmängel aufweist. Um diese zu beheben, lotst der Anrufer die Nutzer durch verschiedene Systemeinstellungen und fordert sie zur Installation externer Programme auf. Diese helfen jedoch keineswegs bei der Sicherung des Rechners, sondern installieren im Gegenteil erst recht Fernwartungssoftware und Trojaner, mit denen im Anschluss persönliche Daten und Informationen abgefischt werden können.

Um diesem “Service” einen seriösen Anstrich zu verleihen, gaben sich die Anrufer bislang vor allem als Mitarbeiter Microsofts aus und ließen die Betroffenen in dem Glauben, lediglich eine besondere Serviceleistung des Unternehmens durchzuführen. Ganz billig ist dieser jedoch nicht, in den vergangenen Monaten erhoben die Betrüger bis zu 200 Euro für die angebliche Bereinigung des Computers.

Betrüger versuchen 1&1-Kunden zu verunsichern

Wie der Blog Botfrei und die Polizei Niedersachsen mitteilen, sind Microsoft-Kunden nicht die einzigen Ziele der Betrugsmasche. Vermehrt würden sich die Betrüger als Mitarbeiter des Internetproviders 1&1 ausgeben, heißt es. Der Ablauf des angeblichen Support-Gesprächs sei dabei ähnlich wie bei der bereits bekannte Microsoft-Masche.

© ExQuisine - Fotolia.com

Den Angaben zufolge meldet sich ein falscher 1&1-Mitarbeiter per Telefon und informiert den Kunden über einen angeblichen Virenbefall seines Rechners. Einige Kunden hatten dazu bereits wenige Tage zuvor eine gefälschte Email erhalten, die sie über den Befall ihres Computers informierte. Der in Deutsch und Englisch kommunizierende Anrufer wolle das Problem nun in wenigen Schritten durch die Installation einer Software beheben.

Wie auch im Falle Microsofts weist der Rechner tatsächlich keinen Virenbefall auf, die bereitgestellte Software behebt dadurch nicht das vorgeschobene Problem, sondern installiert stattdessen Schad- und Fernwartungssoftware auf dem Computer, mit der die Betrüger anschließend an persönliche Daten und Informationen gelangen.

Um sich vor den Betrügern zu schützen, hat Botfrei einige Tipps zum Umgang mit angeblichen Support-Anrufen bereitgestellt:

  • In der Regel werden Sie nicht von einem 1 & 1-Service angerufen.
  • Laden Sie keine unbekannte Software herunter, diese können bösartige Malware enthalten!
  • Kaufen Sie keine Software oder Services.
  • Geben Sie nie Dritten die Kontrolle über Ihren Computer.
  • Geben Sie niemals Kreditkarten- oder Finanzinformationen am Telefon preis.
  • Schreiben Sie sich die Informationen des Anrufers auf und melden Sie den Anruf sofort den zuständigen Behörden.
  • Bei dem kleinsten Zweifel, rufen Sie besser beim eigenen Provider an und fragen unverbindlich nach!

Bildquelle: © Creativa – Fotolia.com


Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur

Jetzt kommentieren (0)

Zur Diskussion im Forum:

Tipp: Nur für kurze Zeit - Callya Freikarte oder o2 Freikarte oder BASE SIM-Karte oder Telekom Freikarte kostenlos bestellen!

Kommentare zu Vorsicht vor falschen 1&1-Mitarbeitern am Telefon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Profilbilder bei Gravatar
Startseite | Datenschutz | Impressum