Mittwoch, den 13.07.16 14:45

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Verbraucherzentrale kritisiert erneut Prime Day von Amazon

Amazon Prime DayPrime Day von Amazon – Den 12. Juli 2016 zelebrierte Amazon in diesem Jahr als Prime Day und stellte Amazon Prime Kunden und deren Angehörigen attraktive Rabatte und Schnäppchen zur Verfügung. Das Event wurde bereits im letzten Jahr von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kritisiert. Auch in diesem Jahr überzeugte das Angebot die Verbraucherschützer nicht.

Prime Day von Amazon

Am Dienstag, dem 12. Juli 2016, wartete Amazon mit einem Verkaufsspecial für Prime Kunden auf. Zahlreiche Artikel, allen voran die hauseigenen Produkte wie der Amazon Fire TV Stick oder der Kindle Paperwhite, waren deutlich günstiger erhältlich und mit attraktiven Rabatten versehen.

Das Event war nicht das erste seiner Art. Bereits im Jahr 2015 zelebrierte der Onlineversandhändler einen Prime Day, zog sich damit jedoch die Kritik der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zu. Die Verbraucherschützer kritisierten die zum Teil aufgeblasenen Rabatte, die häufig auf den UVP-Preisen und nicht auf realen Vergleichspreisen beruhten. Angekündigte Nachlässe von 50 Prozent und mehr schrumpften so auf unter 20 Prozent zusammen.

Auch in diesem Jahr konnte der Prime Day die Verbraucherzentrale nicht überzeugen, die Kritik ähnelt dabei der aus dem Vorjahr. „Amazon vergleicht seine angeblichen Hammerpreise oft mit den unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller“, heißt es. „Diese als Mondpreis verrufene Orientierung nutzen Händler meist nur, um sie gleich wieder durchzustreichen und durch billigere Preise zu ersetzen. Blenden lassen sollten sich Käufer davon nicht.“

Prime Day mit aufgeblasenen Rabatten

Neben den UVP-Preisen setzte das Unternehmen in diesem Jahr auch auf angebliche Originalpreise, die Amazon so jedoch nie erhoben hatte. So waren einige Artikel bis Anfang der Woche etwa zum Preis von 20,99 Euro erhältlich und sanken am Prime Day auf unter 20 Euro ab. Satt des zuvor erhobenen Verkaufspreises von 20,99 Euro gab Amazon jedoch einfach einen deutlich höheren Preis als „regulären Verkaufspreis“ an und konnte dadurch einen höheren Rabatt ausweisen. In Wahrheit betrug der Nachlass jedoch deutlich weniger als angegeben, da der Versandhändler mit „statt“-Preisen arbeitete, zu denen er das Produkt nie verkauft hatte.

„Solche Marktschreier-Methoden passen eher zu einem Abverkauf von Ladenhütern denn zum Aufruf begehrter Shopping-Hits“, meinen die Verbraucherschützer. „Wohl deshalb findet sich am Prime-Day immer wieder mal bei technischen Geräten ein kleiner Hinweis: „Für diesen Artikel ist ein neueres Modell vorhanden.“ Und bereits in der „Countdown-Woche“ zum Prime-Day waren von 100 Produkten, die die Verbraucherschützer überprüften, mal gerade sechs aktuell in den Top10 der jeweiligen Bestsellerliste auf Amazon.“


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