Donnerstag, den 30.11.17 13:19

aus der Kategorie: Mobilfunk

Vorsicht vor falschen PayPal-Zahlungsbestätigungen

Falsche PayPal-Zahlungsbestätigungen – Die Polizei Niedersachsen warnt vor einer Betrugsmasche, bei der vermeintliche Käufer auf verschiedenen Verkaufsplattformen eine PayPal-Zahlungsbestätigung fingieren und den Verkäufer so in falscher Sicherheit wiegen.

Falsche PayPal-Zahlungsbestätigungen

Wer etwas auf Ebay Kleinanzeigen oder einen anderen Verkaufsplattform verkauft, sollte sich vor einer neuen Betrugsmasche in Acht nehmen. Die Polizei Niedersachsen warnt vor dubiosen Kaufinteressenten, die PayPal-Zahlungsbestätigungen fälschen und damit eine falsche Sicherheit aufbauen.

Konkret melden sich die Betrüger bei einem Verkäufer und suggerieren Kaufinteresse. Die Zahlung erfolge per PayPal, heißt es dann. Tatsächlich geht beim Verkäufer kurz darauf eine Email mit einer Zahlungsbestätigung des Bezahldienstes ein. Allerdings ist diese gefälscht und stammt nicht wirklich von PayPal. Zudem weist sie einen deutlich höheren Betrag aus als ursprünglich vereinbart.

Versandkosten on Top

Die höhere Summe erklärt der vermeintliche Käufer kurz darauf in einer weiteren Nachricht. Er befinde sich derzeit im Ausland und könne die Ware deswegen nicht persönlich abholen. Der Verkäufer solle diese bitte an ein namentlich genanntes Versandunternehmen, zum Beispiel ein fingiertes Schifffahrtsunternehmen, übergeben, welches den Transport übernimmt. Dieses könne jedoch nur vom Verkäufer beauftragt werden, der auch die Gebühren entrichten müsse.

Damit dem Verkäufer keine Mehrkosten entstehen, habe man die Versandkosten – meist im dreistelligen Bereich – gleich mit überwiesen, heißt es. Diese soll der Verkäufer im Anschluss per Western Union oder MoneyGram überweisen. Die Adresse übersendet der Verkäufer gleich mit.

© WoGi - Fotolia.com

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Betrug mit gefälschten Zahlungsbestätigungen

Wer bei dieser Erklärung nicht stutzig wird und tatsächlich die geforderte Zahlung vornimmt, tappt in die Falle der Betrüger und überweist diesen zum Teil mehrere hundert Euro. Das Geld sieht der Verkäufer in der Regel nicht wieder, auch vom vermeintlichen Käufer hört er nichts mehr. Ein Blick auf das PayPal-Konto offenbart dann, dass es gar keinen Zahlungseingang und damit auch keinen Versandkostenvorschuss gegeben hat.

Die Polizei Niedersachsen fasst zusammen:

Die Paypal-Bestätigung ist gefälscht und das Geld wird nicht an einen Transportdienst überwiesen, sondern an die Täter. Eine Paypal-Zahlung hat es nicht gegeben.

Sie rät deshalb, derzeit besonders aufmerksam zu sein:

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ungewöhnliche Kaufabsichten für Ihr Angebot bekommen. Die Täter geben in der Regel einen Auslandsaufenthalt vor und stellen ungewöhnliche Bedingungen an Zahlung und Versand.
  • Übersenden Sie keine Scans von Personalausweisen oder Zulassungsbescheinigungen! Diese werden in der Regel später für einen weiteren Missbrauch im Netz verwendet.
  • Sie geben den Versandweg und die Bezahlart vor! Achten Sie auf einen versicherten Versand, der auch nachverfolgbar ist. Im Idealfall empfehlen wir eine Bezahlung in Bar mit Abholung vor Ort. Ziehen Sie dazu auch Zeugen hinzu und meiden Sie Übergaben an unbelebten/abgeschiedenen Orten. Bei höheren Beträgen zahlen Sie diese gemeinsam mit dem Käufer bei einer örtlichen Bank ein, um Falschgeld-Zahlungen zu vermeiden.
  • Sollten Sie bereits in die Falle getappt sein und Geld überwiesen haben, so nehmen Sie mit dem Geldtransferdienst unverzüglich Kontakt auf. Erstatten Sie im Anschluss auch Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei.

Auf der Informationsseite der Polizei Niedersachsen ist ein Beispiel-Schriftverkehr mit den Betrügern abgebildet. Wer solche oder ähnliche Nachrichten bekommt, hat es sehr wahrscheinlich mit den dubiosen Käufern zu tun.


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