Freitag, den 05.01.18 10:20

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“Meltdown”und “Spectre”: Intel-Chip Sicherheitslücke bedroht auch Smartphones

Android SicherheitsleckSicherheitslücke “Meltdown” und “Spectre”–  Eine gravierende Sicherheitslücke bei Intel-Chips bedroht unter anderem auch Smartphones. Berichten zufolge haben Intel-Chips einen Designfehler, wodurch es Software ermöglicht wird auf den Arbeitsspeicher zuzugreifen. Die Malware greift möglicherweise auf sensible Daten und Passwörter zu.

“Meltdown” und Spectre”: Malware greift auf Arbeitsspeicher zu

Als einer der schwersten Fehler, der je gefunden wurde, so bezeichnet ein Experte die neue Malware “Meltdown” und Spectre”. Milliarden von Geräten sollen derzeit von der Sicherheitslücke betroffen sein, auch Smartphones mit integriertem Intel-Prozessor.

Intel und auch ARM haben entsprechende Berichte inzwischen bestätigt. In einer Stellungnahme hat sich Intel geäußert. Demnach wurden auch andere Technologieunternehmen auf die Schwachstelle aufmerksam. “Aktuelle Berichte, dass diese Exploits durch einen “Fehler” oder einen “Fehler” verursacht werden und nur für Intel-Produkte gelten, sind falsch. Basierend auf der bisherigen Analyse sind viele Arten von Computergeräten – mit vielen Prozessoren und Betriebssystemen verschiedener Hersteller – anfällig für diese Exploits”, heißt es unter anderem auf newsroom.intel.com.

Sicherheitslücke liest zwischengespeicherte Daten aus

Die gravierenden Schwachstellen “Meltdown” und “Spectre” sind in der Lage zwischengespeicherte Daten auszulesen. Betroffen sind gleich diverse Systeme. Gehackt werden können sowohl PC`s, Cloud-Server, als auch Smartphones. Das Ziel ist es sensible Informationen wie beispielsweise Passwörter zu ergattern. Aufgrund des Betriebssysstem-Kernels und der anfälligen Hardware ist dies möglich bei Windows und linuxbasierten Plattformen, aber auch bei Android-Geräten.

Experten bezeichnen “Meltdown” als Schwachstelle für unbefugte Zugriffe auf Speicherinhalte und “Spectre” erlaubt es andere Programme auszuspionieren. Laut Expertenmeinungen könnten alle Geräte mit Intel-Chips seit 1995 betroffen sein. Hintergrundinformationen liefert die Webseite Meldownattack. An einer Lösung wird derzeit gearbeitet und Updates samt Bugfix sollen mit dem nächsten Sicherheits-Update starten.


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