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Mittwoch, den 31.01.18 18:18

aus der Kategorie: TMobile, TopNews

Telekom hat Widerspruch gegen StreamOn-Auflagen der BNtzA eingelegt

Telekom hat Widerspruch eingelegt – Noch bis Ende März hat die Telekom Zeit, die von der Bundesnetzagentur als unzulässig erklärten Nutzungsaspekte bei StreamOn anzupassen. Wie nun bekannt wurde, hat der Netzbetreiber gegen die Forderungen der Aufsichtsbehörde Widerspruch eingelegt.

Telekom und StreamOn

Die Telekom StreamOn Option steht seit Monaten in der Kritik und wurde zuletzt von der Bundesnetzagentur auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Das Ergebnis: In einigen Punkten muss die Telekom nachbessern und als ungültig erklärte Bedingungen anpassen. Das Unternehmen hat für die Maßnahmen bis Ende März 2018 Zeit, bei Zuwiderhandlungen droht ein Zwangsgeld.

Allerdings scheint das Unternehmen mit der Forderung der Aufsichtsbehörde nicht einverstanden. Wie Golem.de berichtet, hat die Telekom gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt. Konkret wehrt sich der Netzbetreiber gegen die Forderung, StreamOn auch im Ausland anzubieten und die Drosselung der Videoqualität in einigen Tarifen aufzuheben. Vor allem die Freischaltung für die Auslandsnutzung wäre eine große finanzielle Belastung, die das Unternehmen vermeiden möchte.

Widerspruch ohne aufschieben Wirkung

Ob das gelingt, wird sich zeigen. Den Angaben nach hat der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung. Das heißt, eine Gnadenfrist räumt er der Telekom nicht ein. Die Fristen, in denen die Bundesnetzagentur eine Anpassung erwartet, bleiben bestehen. Das gilt auch für eine Klage im Hauptsacheverfahren. Möglich wäre es jedoch, den Bescheid im Rahmen eines Eilverfahrens aufheben zu lassen. Rechtliche Schritte schließt die Telekom zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus, heißt es.

Sollte die Bundesnetzagentur nicht von ihrer Position abrücken oder die Telekom keinen Erfolg vor Gericht erzielen, droht das Aus der StreamOn Option. Der Netzbetreiber hatte bereits im Dezember angedeutet, dass eine Öffnung im Rahmen des EU-Roaming wirtschaftlich nicht tragbar sei und zur Einstellung von StreamOn führe.

Derzeit bleibt die Option vorerst unverändert bestehen. Ob und wann sich daran etwas ändern wird, wird erst das Ergebnis des Streits der beiden Parteien zeigen.


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