Dienstag, den 28.08.18 13:30

aus der Kategorie: o2 News und Nachrichten

Telefónica: Ehemalige E-Plus-Kunden noch immer benachteiligt

Ehemalige E-Plus-Kunden benachteiligt – Obwohl ehemalige E-Plus-Kunden schon lange auf o2 umgestellt wurden, unterscheidet Telefónica noch immer zwischen „echten“ und „umgestellten“ o2-Kunden. Das wird deutlich, wenn man sich das Kleingedruckte der neuen o2 Unlimited-Tarife ansieht.

E-Plus-Kunden benachteiligt

Nach der Übernahme von E-Plus hat Telefónica alle ehemaligen E-Plus-Kunden nach und nach auf o2 umgestellt. Einen E-Plus-Tarif nutzen ehemalige Kunden schon seit langem nicht mehr. Doch noch immer unterscheidet Telefónica seine Kunden in Nutzer, die von E-Plus umgestellt wurden, und Nutzer, die einen originären o2-Tarife gebucht haben.

Deutlich wird das bei einem Blick ins Kleingedruckte der vor kurzen an den Start gegangenen Unlimited-Tarife. Der o2 Free Unlimited und der o2 my All in One bieten für 59,99 Euro und 79,99 Euro pro Monat eine unbegrenzte Datenflat und weitere Features. Allerdings profitieren von den Vorteilen nicht alle o2-Kunden gleichermaßen.

Unlimited nicht für alle gleichermaßen

„LTE Geschwindigkeit: Bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 27 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 14,6 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz bzw. bis zu 50 MBit/s (im Durchschnitt 23 MBit/s; Upload bis zu 32 MBit/s, im Durchschnitt 13,4 MBit/s) für ehemalige Kunden der E-Plus Service GmbH & Co. KG, die automatisch auf ein O2 Produkt umgestellt wurden“, heißt es unter Punkt 2 in den Fußnoten.

Das heißt, dass ehemalige E-Plus-Kunden, die auf o2 umgestellt wurden, in den neuen Tarifen lediglich mit bis zu 50 Mbit/s surfen. Im Gegensatz dazu erhalten direkte o2-Kunden LTE Max mit bis zu 225 Mbit/s. Auch im maximalen Upload gibt Unterschiede. LTE Advanced, also der LTE-Zugang mit bis zu 225 Mbit/s, steht demnach nicht allen Kunden offen, sondern ist originären o2-Kunden vorbehalten.

Netzzusammenführung fast abgeschlossen

Gegenüber iphone-ticker.de rechtfertigte Telefónica die Unterscheidung folgendermaßen:

Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten haben formale Gründe und stehen noch in Zusammenhang mit der Zusammenführung der Tarife und Netze der beiden Unternehmen. Mit Blick auf die tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind die Unterschiede für die Nutzung jedoch faktisch nicht relevant.

Das Statement wirkt seltsam, wenn man bedenkt, dass Telefónica die Netzintegration zwischen o2 und E-Plus bis Ende 2018 abschließen möchte. Dass kurz vor dem Finale noch immer zwischen o2-Kunden und ehemaligen E-Plus-Kunden unterschieden wird, dürfte vor allem betroffenen Kunden sauer aufstoßen. Ob das Unternehmen die Trennung Ende des Jahres aufheben wird oder ob die Unterscheide auch über die endgültige Zusammenführung hinaus bestehen bleiben wird sich zeigen.


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