Sonntag, den 13.01.13 14:34

aus der Kategorie: Ratgeber & Tipps

Ratgeber: Sicherheit beim Online-Banking

Beinahe jeder zweite Deutsche nutzt laut einer Umfrage das Online-Angebot seiner Bank, um die Finanzgeschäfte zu erledigen. Dabei lauern zahlreiche Sicherheitsfallen, vor denen man sich mit einigen einfachen Tipps schützen kann.

Online-Banking auf dem Vormarsch

Der Branchenverband Bitkom teilte mit, dass laut Eurostat rund 28 Millionen Deutsche Online-Banking nutzen. Das sind 45 Prozent aller 16 bis 74-jährigen in Deutschland. Damit liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld hinter Spitzenreiter Norwegen mit 86 Prozent. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder glaubt, dass hat zwei Gründe:„Deutschland hat im internationalen Vergleich eine sehr hohe Dichte von Bankfilialen, zudem sind die Sicherheitsbedenken bei uns besonders hoch.“ Tatsächlich verzichtet jeder Vierte laut Bitkom aus Sicherheitsbedenken auf das komfortable Online-Banking. Um sich vor Angriffen zu schützen hält der Verband daher folgende Tipps bereit:

Angemessene Vorsicht bei E-Mails

Viele Betrüger versuchen durch das so genannte Phishing an die Bankdaten der Kunden zu kommen. Eine Mail, die als offizielle Mitteilung der Bank getarnt ist, fragt nach den Zugangsdaten des Nutzers. Diese sollte man auf gar keinen Fall per Mail preisgeben und auch darin enthaltenen Links folgen, wo solche Daten abgefragt werden. Die Bank fordert keinesfalls eine Kunden zu einer Dateneingabe per Mail, man sollte sich da nicht von falschen Drohungen („Kontosperre“ etc.) beeindrucken lassen.

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Eine weitere Gefahr geht von Anhängen aus, die mit Betrüger-Mails mitgschickt werden. Darin können sich Trojaner oder andere Malware befinden, die ihre Daten später beim Login zum Online-Banking abfangen und an den Kriminellen weiterleiten. Erscheint eine Mail betrügerisch, sollte man sie möglichst nicht öffnen und nicht beantworten.

Sicherheitssoftware ist ein Muss

Um sich vor derartigen Trojaner effektiv zu schützen, empfiehlt sich auf Windows-PCs und Smartphones ein aktuelles Anti-Viren-Programm und eine Firewall, die möglist vor dem ersten Internetbesuch des Computers installiert werden sollten. Neben dem Internet sind auch externe Datenträger als Überträger schädlicher Programme denkbar, sie sollten von der Sicherheitssoftware beim Anschluss an den PC überprüft werden.

Richtige Internetadresse prüfen

Wie oben bereits angedeutet, locken Betrüger gerne auf falsche Internetseiten, wo Ahnungslose ihre Bankdaten eingeben, in dem Glauben, sie befänden sich auf der Webseite ihrer Bank. Damit das nicht geschieht sollte die Online-Banking-Adresse per Hand eingegeben werden oder als Lesezeichen gespeichert sein. Über Suchmaschinen oder Links anderer Seiten könnte man auf Betrügerseiten gelangen. Wichtig ist, dass die Internetadresse mit der übereinstimmt, die die Bank dem Kunden per Post zugesandt hat. Dabei sollte die Verbindung verschlüsselt sein, dass erkennt man am „https“ azu Beginn er Adresse, oder an einem kleinen Schloss-Symbol im Browser. Aktuelle Browser zeigen verifizierte, also sichere Seiten mit grün hinterlegter Adresszeile an und warnen zum Teil bei verdächtigen Seiten. Daher empfiehlt sich die Installation der aktuellen Version des Browsers.

Passwörter und Geheimzahlen klug verwalten

Die Login-Daten zum Online-Banking sollten auf keinen Fall auf dem PC gespeichert werden, da sie sonst von jeder bösartigen Software einfach ausgelesen werden könnten. Besonders gefährlich ist das Speichern des Passworts im Browser, aus dem vorherigen Grund und weil jeder mit Zugriff auf diesen Computer das Online-Konto öffnen könnte. Bei frei wählbaren Passwörtern sollte man Groß- und kleinbuchstaben, sowie Zahlen und Satzzeichen verwenden. Es sollte nicht das selbe Kennwort sein, dass für andere Accounts genutzt wird, da diese auch asgespäht werden könnten.

Im Ernstfall: Schadensbegrenzung

Bei dem Verdacht, man sei Opfer eines Betrügers geworden, sollte zuerst die Bank alamiert werden. Liegt die Überweisung nicht zulange zurück, kann sie womöglich noch gestoppt werden. Falls nicht sollte man Anzeige bei der Polizei erstatten, um eventuell das Geld von der Bank erstattet zu bekommen. In vielen Fällen zeigt diese sich kulant, wenn man Opfer eines Betrügers geworden ist.


Björn Mohr

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