Der Veröffentlichung des ersten deutschen Tablets – von Neofonie – stand von Anfang an kaum etwas im Wege. Im Laufe der Produktion und der Präsentation des Tablets, welches zuerst WePad, dann schließlich WeTab hieß, traten nicht nur Kinderkrankheiten auf, sondern offenbarten sich massive Mängel. Die negative eingestellte Presse sollte aber noch nicht abflachen, denn der Firmenchef selbst lobte auf der Internetseite des renommierten Online-Shops Amazon sein Tablet in den höchsten Tönen. Auf Grund des enormen Drucks trat er heute zurück.
Negativ-Serie erreicht ihren Höhepunkt
Eine versaute Präsentation, enorme Soft- und Hardwareschwächen, eine kurriose Namensänderung und falsche Lobeshymnen. All das zeichnet momentan tragischer Weise das erste deutsche Tablet auf. Neofonie scheint damit alles falsch gemacht zu haben, was einem jungen Unternehmen auf dem Weg zum eigenen Kassenschlager und iPad-Konkurrenten passieren kann.

WeTab-Boss Ankershoffen tritt zurück
Nachdem der Chef von Neofonie – Helmut Hoffer von Ankershoffen – unter falschem Namen sein Tablet auf der Internetseite des renommierten Online-Shops Amazon in den höchsten Tönen lobte und es für “sehr sehr gut” empfand wurde dies von einem aufmerksamen Journalisten enttarnt. Damit aber noch nicht genug. Auf Grund der mittlerweile bestätigten Anschuldigungen gegen den Neofonie-Boss trat dieser heute mit folgendem Statement zurück, womit der Hersteller vermutlich den Gipfel der Negativ-Serie erreicht hat. Ankershoffen sagte auf Facebook: “Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der WeTab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen”
Die unter falschem Namen abgegebenen Bewertungen rechtfertigte er so: “”Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen. Ich wollte damit meiner Freude über den Marktstart und meiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe. Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen”.
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Jannis Prieschenk
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Kommentare zu Negativ-Serie reißt nicht ab: WeTab Boss wirft das Handtuch