Mittwoch, den 27.07.11 08:18

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Testbericht Vodafone 858 Smart: Android zum kleinen Preis (1)

Vodafone hat uns sein neues Android-Smartphone 858 Smart für einen ausführlichen Test zur Verfügung gestellt. Dabei stellte sich vor allem die Frage ob ein Smartphone für unter 100 Euro ein echtes Schnäppchen ist, oder man lieber die Finger davon lassen sollte. In unserem Test wurde die verschiedenen Funktionen und die Bedienbarkeit des 858 geprüft, um das herauszufinden.

Design ist eher pragmatisch

Unser Testexemplar hatte ein weißes Gehäuse mit einem auffälligen Relief auf der Rückseite, dass es eindeutig als Vodafone-Gerät identifiziert. Die glänzende Front mit dem kapazitiven Tasten und dem 2,8 Zoll Touchscreen ist in Schwarz gehalten. Dennoch wirkt das 858 Smart eher wie ein Spielzeug, als wie ein vollwertiges Smartphone. Es ist klein genug für jede Hosentasche und mit 12,6 mm nur minimal dicker als vergleichbare Modelle der Konkurrenz. An der Oberseite befindet sich der Audioausgang und der Ein/Aus-Knopf, an der rechten Seite sind Volume-Tasten und am unteren Rand ist der microUSB-Anschluss. Um an die Slots für microSD und SIM-Karte heranzukommen, muss einfach man die hintere Klappe öffnen und den Akku herausnehmen.

Kleiner Bildschirm und schwacher Prozessor

Der kleine Bildschirm mit QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixel) scheint nicht zeitgemäß. Die Darstellungen sind ziemlich klein und ein wenig verpixelt. Die Eingabeform ist kapazitiv, dass heißt man muss ihn nur berühren, nicht drücken und zudem ziemlich präzise. Jedoch fehlt dem Display Multitouch, was das Zoomen zum Geduldsspiel macht. Die Bildschirmtastatur ist derweil äußerst gewöhnungsbedürftig bei diesem kleinen Touchscreen, auch weil die Autokorrektur völlig andere Wörter anzeigt, als man eigentlich in die QWERTZ-Tastatur eingegeben hatte.

Eine große Enttäuschung war die Performance des 858 Smart. Zwar kann man in dieser Preisklasse keine Höchstleistungen erwarten, doch der 528 MHz schnelle Prozessor mit Adreno 200 GPU reicht letztendlich kaum aus, um bestimmte Funktionen genießen zu können. So eignet sich dieses als Jugendhandy angepriesene Gerät keinesfalls zum spielen. Beliebte Games aus dem Android Market, wie etwa Angry Birds oder Ninjump ruckeln viel zu stark. Auch viele andere Applikationen reagierten nur langsam oder verarbeiteten Touchscreen-Eingaben erst nach mehreren Sekunden.

Für mobiles Surfen gut geeignet

Nur der Browser leidet offenbar nicht darunter. Dieser baute Seiten in zufriedenstellender Geschwindigkeit auf, und dass sowohl über WLAN, als auch über das mobile Internet. Hier steckt anscheinden das auf das Surfen ausgelegte Betriebssystem von Google dahinter. Dabei sollten allerdings nicht zu viele Tabs gleichzeitig geöffnet sein. Insgesamt war die Konnektivität ins Internet und zu anderen Geräten ohne Probleme von statten gegangen. Die meiste Zeit empfing das Smart HSDPA mit bis maximal 3,6 MBit/s. Somit konnte es auch als mobiler WLAN-Hotspot für andere Geräte genutzt werden, denn Tethering ist dank Android 2.2 Froyo vorinstalliert.

Morgen folgt der zweite Teil des Testberichts zum Vodafone 858 Smart. Dann sollen dessen Kamera und Multimediafunktionen näher beleuchtet werden.

 


Björn Mohr

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