Mittwoch, den 10.08.11 08:47

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Testbericht: Nokia X7-00

Das neue Nokia X7 ist eines der ersten Smartphones mit Symbian Anna als Betriebssystem. Es gehört zur Musikhandy-Reihe des Herstellers und wird vor allem mit seinen Multimedia-Fähigkeiten beworben. Auch als mobile Spielekonsole soll das X7 geeignet sein. In unserem umfassenden Test wollen wir herausfinden, ob das X7 hält was Nokia verspricht, oder die Zeit für Symbian bereits abgelaufen ist.

Futuristisches Design mit edlem Metall

Das X7 ist ein eher untypisch geformtes Smartphone. Die Ecken sind schräg angesetzt und sehen aus wie Kühlergrills. Die Rückseite ist aus gebürstetem Metall und wirkt entsprechend sehr edel. Allerdings schlägt diese Ummantelung auch auf das Gewicht, denn mit 146 Gramm ist das X7 kein Leichtgewicht. Es liegt gut in der Hand und passt ohne Probleme in die Hosentasche.

Wie bei dein meisten neuen Symbian-Smartphones kann die Rückschale nicht abgenommen werden, denn der Akku ist fest installiert. Die microSD-Karte und die SIM-Karte werden durch Einschübe an der Seite eingesetzt. Das erwies sich im Test durchaus als große Hürde denn der eigentümliche Mechanismus leuchtet nicht sofort ein. Man das Gefühl man bricht die Schiene heraus, nach mehreren Anläufen und mit etwas Geschick gelingt es aber. Wer jedoch häufig die Speicher- bzw. SIM-Karte wechselt ist hier wohl am falschen Smartphone. Die Schnittstellen für microUSB und den 3,5 mm Kopfhörerausgang befinden sich an der Oberseite, ebenso wie der Ein/Aus-Schalter. An der rechten Seite sind die Lautstärkeregler, ansonsten weist das X7 nur einen Home-Button unter dem Touchscreen auf.

Strahlendes Display

Nokia X7 mit AMOLED-Display (Bild: Nokia)

Das kapazitive Display ist mir 4 Zoll groß genug, um unterwegs einen Film zu genießen oder zu Spielen. Dank AMOLED-Technologie macht das auch eine Menge Spass. Die Darstellungen sind scharf und besonders die Helligkeit der Farben fällt positiv auf. Die Display-Auflösung liegt bei 640 x 360 Pixel, der Standardrate bei Nokias Symbian-Modellen. Zum Schutz des Touchscreens ist Gorilla Glas angebracht, dass Stößen widersteht und Kratzer vermeidet. Dadurch ist es im Alltag angenehmer zu verwenden, denn man muss nicht ständig darauf achten, keine Kratzer in den Bildschirm zu machen.

Enttäuschende Performance

Bei den Eingaben per Finger war die Genauigkeit des Touchscreens zufriedenstellend, allerdings lies die Reaktionszeit oft sehr zu wünschen übrig. Der 680 MHz-Prozessor reicht eben nicht aus um Programme flott zu öffnen oder Befehle schnell auszuführen. So kam das Menü öfters zum stocken. Vor allem wenn man mehrere Apps gleichzeitig laufen lies – Symbian Anna erlaubt Multitasking –  lähmte dass manchmal das ganze System.

Im Test bestätigte sich für uns die Annahme, dass Symbian OS ein Betriebssystem der Vergangenheit ist. Der unübersichtliche Aufbau und die tief verzweigten Menüpunkte machen es einem Smartphone-Neuling nicht leicht, sich zurecht zu finden. Sogar Umsteiger von einem iPhone oder Android-Modell werden einige Eingewöhnungszeit brauchen, um hier durchzusteigen. Zudem kam es während unseres Test zu einem schweren Bug: Das X7 konnte zwischenzeitlich keine Internetverbindung aufbauen und sendete mehrfach Warnmeldungen hintereinander, sodass das Smartphone wieder und wieder für mehrere Sekunden blockiert war.

Positiv anzurechnen ist dem Betriebssystem aber, dass man den Homescreen mit zahlreichen Widgets und Icons personalisieren kann, sodass man schnell an das heran kommt, was man sucht. Zudem hat Nokia eine Fülle nützlicher Applikationen, wie Büroanwendungen bereits vorinstalliert. Überzeugt hat uns auch die virtuelle Tastatur, die auch Umlaute mit anzeigt und mit der man überdurchschnittlich schnell tippen kann. Bei diesem Gerät wirkt die Autokorrektur tatsächlich unterstützend und nicht etwa verwirrend.

Im zweiten Teil des Testberichts geht es morgen um die Eigenschaften, die Nokia an seinem X7 am meisten preist: Die Multimedia-Funktionen. Dann soll die Kamera ebenso durchleuchtet werden, wie die Eignung zur mobilen Spielekonsole.


Björn Mohr

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1 Kommentar zu Testbericht: Nokia X7-00

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  1. Murdoc schrieb am 18.08.2011 um 18:43

    Ich empfehle dem Autor einen Grammatik-Kurs. Und ein Erwachsener sollte über den Text gehen und die schlimmsten Stilfehler korrigieren, bevor solch ein Bericht veröffentlicht wird.

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