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Montag, den 05.03.12 13:30

aus der Kategorie: Nokia, Nokia Testberichte

Nokia 701 mit Symbian Belle im Test (1)

Nokia versucht den Anschluss an die Spitze des Handymarktes zu bekommen. Daher wurde eine enge Partnerschaft mit Microsoft eingegangen, sodass Nokia nun mit dem Lumia 800 ein Spitzenmodell auf Windows Phone-Basis auf dem Markt hat. Aber auch das hauseigene Betriebssystem, Symbian, entwickelt sich weiter. Das Nokia 701 mit Symbian Belle, der neusten Ausführung der Firmware, soll sich ins Highend-Segment eingliedern und dem finnischen Handyhersteller zu alten ruhmreichen Zeiten zurückführen. Doch kann das Nokia 701 tatsächlich in der Spitzengruppe mithalten? Reichen dafür die Hardware und die überschaubaren Eigenschaften von Symbian aus?

Optik: Ein Hingucker

Wird das Nokia 701 aus der Hülle genommen, bekommt der Nutzer sogleich den Eindruck von Hochwertigkeit. Die Rückseite bzw. die Akku-Klappe ist aus dünnem Metall, welches anschmiegsam in der Hand liegt. Darüber befinden sich die Kamera-Linse sowie die beiden Lautsprecher, die endlich mal an einer sinnvollen Stelle angebracht sind. Weder im Quer- noch im Hochformat werden die kleinen Boxen so durch die Hand zugedeckt. Ein Manko, welches wir beim Nokia Lumia 800 leider sofort feststellen mussten.

Die Front wirkt ebenfalls gut verarbeitet, der Eindruck von edlem Design bleibt hier aber aus. Hier hat Nokia eher funktional gearbeitet. Unterhalb des Touchscreens befinden sich drei Hardware-Tasten, darüber sind – unter dem Glas verborgen – der Entfernungs- und Lichtsensor sowie die Frontkamera eingebaut.

Entgegen der momentanen Trends zu immer größeren Displays und immer weniger echten Tasten zeigt Nokia hier das 701 mit einem 3,5 Zoll Touchscreen und neun Hardware-Tasten. Beachtung verdient außerdem der Lock-Screen Schalter, der an der rechten Seite per Slide-Technik betätigt werden kann.

Insgesamt kommt das Nokia 701 mit einem ordentlichen Äußeren daher. Die Verarbeitung wirkt gut und edel, das Design stimmig und funktional. Praktisch ist außerdem der Schiebeschalter zum Ver- und Entriegeln des Touchscreens.

Multimedia-Ausstattung mit Höhen und Tiefen

Das Nokia 701 besitzt eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite, sowie eine nach vorne gerichtete Linse für Video-Telefonate bzw. -Chats. Erstere schießt annehmbare Fotos in ausreichender Qualität, die der großen Android-Masse zwar Paroli bieten kann, sie aber keinesfalls hinter sich lässt. Die Zeit, die die Kamera zum Starten oder Auslösen benötigt ist sogar im Vergleich relativ gut.

Die Frontkamera ist gewohntermaßen deutlich schlechter, kann aber trotzdem durch ein solides Auftreten zu den besseren Features des Nokia 701 gezählt werden.

Der interne Media-Player sieht da leider schon deutlich schlechter aus. Selbst die Videos, die Nokia auf dem Gerät von vornherein bereitgestellt hat, offenbaren eine nahezu grausame Qualität. Video-Portale wie YouTube sind kaum nutzbar. Unsere getesteten Videos wurden in einer bemerkenswert schlechten Qualität dargestellt, wobei wir uns nicht erklären können, wodurch dies geschieht, denn die Performance stimmte und auch die 640 mal 360 Bildpunkte auf dem Display sollten eigentlich mehr schaffen.

Insgesamt bleibt hier festzuhalten, dass das Nokia 701 eine ordentliche Kamera bietet, sonstige Multimedia-Erlebnisse aber eher für Entsetzen als für Erstaunen sorgen. Lediglich die vorinstallierten Spiele konnten überzeugen.

Im morgigen, zweiten Teil unseres Testberichts zum Nokia 701 gehen wir unter anderem auf die Internet-Performance des Smartphones ein. Des Weiteren verlieren wir einige Worte über den Touchscreen sowie die Bedienung, das Betriebssystem und das Sprachsteuerungstool Vlingo.

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Jannis Prieschenk       Jetzt kommentieren (0)     Zur Diskussion im Forum: Nokia Forum

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