Montag, den 04.06.12 14:10

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte, TopNews

Samsung Galaxy S3 Testbericht (Teil 1)

In das neue Samsung Flaggschiff Galaxy S3 wurden, nachdem sich das Galaxy S2 regelrecht zum Topseller entwickelt hatte, extrem hohe Erwartungen gesteckt. Ist der Hype um das „Super-Smartphone“ gerechtfertigt? Mobilfunk-Talk hat das Galaxy S3 in einem zweiteiligen Test ausführlich getestet. Unser erster Teil des Testberichts nimmt Gehäuse, Display und Kamera unter die Lupe.

Verpackung und Lieferumfang

Unser Galaxy S3 wurde am 2. Juni vom Handy-Shop www.getgoods.de geliefert. In dem großen DHL-Karton befand sich- gut geschützt- eine kleine weiße, aber sehr stabile Schachtel, gerade mal etwas größer als das Galaxy S3 selbst.  Im Mini-Karton eingebettet  das Smartphone samt Zubehör, geschützt durch diverse Folien mit werbewirksamen Aufdrucken.

Keine Micro-SD-Karte enthalten

Samsung legt dem S3 eine Kurzanleitung, ein Netzladegerät mit USB-Buchse, ein USB-Kabel, einen Akku und ein Headset samt Ersatz-Ohrstöpsel bei. Leider keine Micro-SD-Karte, was beim unverbindlichen Verkaufspreis von 599 Euro recht enttäuschend ist.

Details zum Gehäuse, Design und Verarbeitung

Unsere Redaktion hat das Galaxy S3 in der Farbe „Magic White“ erhalten. Mit der zweiten möglichen Lieferfarbe „Pebble Blue“ gibt es derzeit bekanntlich Lieferengpässe bei Händlern und Netzbetreibern. Das Smartphone sieht in Natura um einiges besser aus, als dies auf den verbreiteten Werbefotos der Fall ist. Natürlich ist das Design reine Geschmacksache, die stark abgerundeten Kanten verhelfen aber zu einer extrem guten Handhabung. Auch das oft kritisierte Plastik-Gehäuse macht keinesfalls einen billigen Eindruck. Zudem besteht es aus Polykarbonat, einem Werkstoff der immerhin 300-mal unempfindlicher und widerstandsfähiger als herkömmlicher Kunststoff ist.

Handlich und extrem biegsam

Optisch wird das Gehäuse durch einen Rahmen aus matten Metall-ähnlichem Material nochmals aufgewertet. Mit seinen 133 Gramm liegt das Galaxy S3 gut in der Hand und obwohl die Rückseite nicht geriffelt ist, besteht keinerlei Rutschgefahr. Insgesamt ist die Verarbeitung, wie es von Samsung nicht anders gewohnt ist, einwandfrei. In diesem Punkt kann das S3 mit der Konkurrenz auf jeden Fall mithalten. Es sind weder Ritzen, Unebenheiten oder andere Ungenauigkeiten zu erkennen. Zudem bietet Polykarbonat gegenüber Metall  bessere Empfangseigenschaften und erwärmt sich nicht so leicht. Unser Galaxy S3 zeigte keine nennenswerte Erwärmung, weder beim laden des Akkus, noch im Dauerbetrieb. Der Akkudeckel sitzt über die gesamte Gehäuserückseite und ist extrem biegsam. Die Angst vieler Galaxy S2 Besitzer, es könnte durch mehrmaliges Öffnen zu Beschädigungen führen, halten wir deshalb für völlig unbegründet.

Wow! Was für ein Display

Die Technologie des Displays erntete im Vorfeld der Veröffentlichung ebenfalls Kritik. Samsung setzte nicht wie allgemein erwartet wurde die scharfe RGB-Matrix ein, sondern Pentile-Matrix. Wir halten diese Kritik ebenfalls für unbegründet, denn die Pixel sind nur dann (wenn überhaupt) zu erkennen, wenn der Nutzer das Display praktisch direkt vor seine Augen hält. Die befürchteten Unschärfen an den Rändern bei Texten und Internetseiten machte die hohe Auflösung von 1.280 x 720 Pixel wieder wett (siehe Screenshot). Der Touchscreen liefert sehr satte Farben mit hohem Schwarzwert ab. Die Darstellung kann durch verschiedene Einstellungen, je nach Wunsch, auf dynamisch, Standard, natürlich, oder Videoansicht geändert werden. Wie bei allen AMOLED-Displays üblich stört allerdings auch beim Galaxy S3 die direkte Sonneneinstrahlung. Hier hilft aber leichtes „wegdrehen oder Kippen“. Im Großen und Ganzen beeindruckt das Display durch Helligkeit, Kontrast, Schwarzwert und Schärfe.

Kamera Software verbessert

Das Galaxy S3 besitzt die gleiche 8-Megapixel Kamera inklusive Blitz und Full-HD-Aufnahme, wie schon der Vorgänger S2. Die Spezialisten von iFixit hatten das Samsung Galaxy S3 in seine Einzelteile zerlegt, dabei wurde Überraschendes festgestellt:

Das S3 verwendet demnach den gleichen Kamera-Sensor wie auch das Apple iPhone 4S. Unabhängig davon hat Samsung die Kamera Software wesentlich verbessert. Wichtigster neuer Bestandteil bei den Kameraeinstellungen ist die Funktion HDR (High Dynamic Range Image). Sie verhilft die bisher mangelhafte Bilddynamik auszugleichen und  Helligkeitsunterschiede detailreich zu speichern. Weitere Neuheit ist der Burst Modus. In voller Auflösung werden bis zu 20 Bilder in gerademal 6 Sekunden geschossen. Wählt man dazu noch „Best Photo“, präsentiert das Galaxy S3 automatisch das Foto mit der besten Qualität aus einer Serie heraus. In der Praxis klappt dies relativ gut. Sind Fotos zu Kontakten im Telefonbuch gespeichert, können diese Fotos direkt an diese weiter gesendet werden, denn das Smartphone erkennt automatisch das Bild zum dazugehörigen Kontakt.

Video Wiedergabe ohne Ruckler

Unglaublich schnell erscheint die Fokussierung und Auslösezeit. Innerhalb von knapp 0,5 Sekunden ist das Foto geschossen und abgespeichert. Danach ist die Kamera sofort wieder einsatzbereit. Gegenüber dem S2 fallen die Bilder nochmals schärfer und auch bei weniger guten Lichtverhältnissen deutlich besser aus. Der LED-Blitz verhilft bis zu einem Abstand von ca. zwei Metern für gute und kontrastreiche Fotos. Video-Aufzeichnungen in Full-HD tragen Ihren Namen zu Recht. Bei der Wiedergabe haben wir keine Ruckler festgestellt. Auch der Stereo-Ton konnte überzeugen. Zudem gelingt selbst bei lauten Hintergrundgeräuschen noch eine akzeptable Tonqualität.

Im zweiten Teil unseres Testberichtes nehmen wir die Multimedia Eigenschaften, die Hardware, den Browser,  und die Akku-Laufzeit unter die Lupe.


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