Montag, den 27.01.14 11:50

aus der Kategorie: E-Plus / Base, Mobilfunk, o2 News und Nachrichten

o2/E-Plus Fusion: 61 Prozent Anteil am schnellen Datennetz

Die Megafusion von o2 und E-Plus beschäftigt nun auch die beiden Netzbetreiber Vodafone und Telekom. Beide Riesen äußerten Bedenken zur geplanten Fusion und fordern massive Einschnitte.

Megafusion sorgt weiter für Aufsehen

Die geplante Fusion von o2 und E-Plus sorgt weiter für Gesprächsstoff. Bisher sind sich die EU-Kommission und das Bundeskartellamt noch nicht einig geworden, wer über diese Fusion entscheiden darf. Nun melden sich auch die zwei anderen Wettbewerber zu Wort und äußern ihre Bedenken zum Deal.

Angst vor Wettbewerbsverzerrung

Die beiden D-Netz Anbieter haben vor einer durchgewunkenen Fusion Angst. Daher fordern Vodafone und Telekom einen Frequenzentzug, um das Gleichgewicht auf dem Markt beizubehalten. Würde man die Netze beide E-Netz-Anbieter einfach zusammenlegen, wäre das neue Unternehmen stark bevorteilt. „Es bedeutet eine massive Wettbewerbsverzerrung, wenn die Netze von Telefónica und E-Plus einfach zusammengelegt würden, ohne dass etwas abgegeben wird.“, so Stefan Korehnke Leiter des Bereiches Regulierung bei Vodafone im Interview des Focus.

LTEo2/E-Plus: 61 Prozent des Datennetzes

Das neue fusionierte Unternehmen käme auf stattliche 61 Prozent Anteil am schnellen Internet. Die beiden Mitbewerben teilen sich die restlichen 39 Prozent jeweils zur Hälfte. Damit hätte der neue Konzern eine marktbeherrschende Position. Das Segment des mobilen Datenverkehrs gilt für die Zukunft als wichtiger Wachstumstreiber und Generator für Umsatz und Gewinn.

Vodafone als Verlierer?

Das Image des einstigen Primus der Branche ist nicht mehr so stark, wie es noch vor Jahren war. Die Bewertung der Netzqualität ist mit o2 in etwa gleichauf. Auch wenn Vodafone aktuell Milliarden in seine Netze investiert, steht das Unternehmen als Verlierer da. Der Markt ist hart umkämpft, Fehler werden nachhaltig bestraft. Gerade die Discounter laufen den Providern mehr und mehr den Rang ab.

Mögliche Lösungsansätze

Mögliche Lösungsansätze gibt es derweil genug. Vodafone CEO Jens Schulte-Bockum fördert den Entzug von Frequenzen und eine erneute Vergabe. Alternativ wäre auch in Investitionsstopp in die Datennetze möglich, da mögliche neue Standards nicht vorhersehbar sind. Die Telekom hat ebenfalls Bedenken, äußerte sich jedoch noch nicht offiziell. Mit dem besten Netz in Deutschland ist die Telekom auch nach einer Megafusion bestens aufgestellt.


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