Donnerstag, den 22.05.14 20:00

aus der Kategorie: Apple iPhone, iOS, TopNews

Apples iCloud gehackt: Kriminelle umgehen Aktivierungssperre

Apples iCloud ist nicht mehr sicher! Wie die Kollegen vom niederländischen De Telegraaf berichten, hat es die Hackergruppe „Doulci“ geschafft, den Clouddienst auf einfache Art und Weise zu knacken. Wie es in dem Artikel weiter heißt, können gestohlene iPhones, welche über die Homepage als gestohlen gemeldet wurden, wieder freigeschaltet werden.

Über 30.000 iPhones entsperrt

Die entdeckten Sicherheitslücken seien dem Smartphone-Hersteller bereits gemeldet. Dieser zeigte jedoch noch keine Reaktion. Darum habe man sich entschlossen, die Schwachstelle nun öffentlich anzuprangern. Eigenen Angaben zufolge konnten die beiden Hacker in den letzten Tagen über 30.000 geklaute iPhone entsperren.

Handel über eBay floriert

Ihr Vorgehen ist dabei so einfach wie profitabel: Übers Internet werden geklaute Modelle von chinesischen Händlern für rund 150 Dollar gekauft. Zuhause eingetroffen, entsperren die aus Marokko beziehungsweise den Niederlanden stammende Experten entsprechende Modelle und verkaufen sie für bis zu 700 Dollar im Netz.

Lange Entwicklungszeit beschert uneingeschränkten Zugriff

Über fünf Monate brauchten die Männer für die Entwicklung des Hacks. Inzwischen haben sie es geschafft, einen Aktivierungsserver zu fälschen, welcher dem iPhone die Signale zum „seriösen“ unlock liefert. Erste Stimmen aus der Szene vermuten sogar, dass die Hacker nicht nur die Smartphones freischalten, sondern auch deren Nachrichten (iMessage) und Fotos betrachten können.

Datenleck in der iCloud

Apples iCloud wurde Opfer erster Hacker-Angriffe

Hacker: „Es dient zur Sicherheit der User“

Ihr Anreiz liegt aber nicht bei den finanziellen Mitteln, erklärt „AquaXetin“. Der Hacker möchte lediglich Apple zeigen, dass sein iPhone und der damit verbundene Online-Speicher unsicherer als gedacht sind. Wieso die beiden dann aber Vertriebswege übers Internet probiert haben, wirkt schleierhaft.

Lücke erst in einigen Wochen gestopft?

Unterdessen wird den Benutzern der iCloud ausdrücklich geraten, ihre Software zunächst nicht zu verwenden. Ronald Kingma, im Vorstand eines niederländischen Sicherheitsunternehmenes, hat die vorgelegten Indizien für die Anfälligkeit von Apple überprüft: “Dass der Konzern nichts von sich hören lässt und das Leck auf diese Weise herauskommt, ist sehr schlecht“. Es könnte durchaus einige Wochen dauern, ehe die Probleme vollkommen beseitigt sind.


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