Donnerstag, den 27.11.14 14:03

aus der Kategorie: Ratgeber & Tipps

Akku und Co.: So hält ihr Smartphone länger durch

AkkuModernen Smartphones geht trotz größer werdender Akkus besonders schnell die Puste aus. Je nach Nutzungsgrad müssen die kleinen Taschencomputer alle ein bis zwei Tage ans Netz um neue Energie für den nächsten Tag zu tanken. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Tricks Sie die Akkulaufzeit ihres Smartphones verlängern können und welche Optionen die Betriebssysteme zur Optimierung bieten.

So hält der Smartphone-Akku länger

Egal ob Android, Windows Phone oder iOS – die Stromzellen moderner Hochleistungssmartphones liegen oft weit hinter den Erwartungen der Nutzer zurück. Obwohl die kleinen mobilen Geräte immer mehr Funktionen bieten, geht ihnen nach spätestens zwei bis drei Tagen die Puste aus. Selbst der normale Nutzungsmix aus Facebook, Whatsapp, Email, surfen und Candy Crush Saga saugt zum Teil massiv Stromkapazitäten ab.

Doch nicht nur die Nutzung bestimmt, wie lange der Akku des geliebten Smartphones durchhält, auch Einstellungen haben einen zum Teil großen Einfluss auf die Ausdauer. Es empfiehlt sich also, die zumeist vom Hersteller festgelegten Voreinstellungen genauer unter die Lupe zu nehmen und den eigenen Bedürfnissen anzupassen

Stromfresser Nummer 1 ist häufig das hochauflösende Display, das immer dann aktiv wird, wenn Eingaben getätigt oder neue Nachrichten gelesen werden. Auch der regelmäßige Blick auf die Uhr beansprucht die Energieleistung zum Teil massiv. Aus diesem Grund lässt sich schon durch das Einstellen der Displayparameter einiges an Energie sparen.

WLAN Logo Wifi

© allapen – Fotolia.com

Display, Verbindungen und Co. als Energiefresser

Wenn nicht unbedingt notwendig, sollte die Displayhelligkeit auf ein persönliches Minimum reduziert werden. Solange äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung und Co. nicht die volle Displayhelligkeit benötigen, lässt sich hier bereits ein Großteil der Akkuleistung einsparen, hinzu kommt, dass eine verringerte Displayhelligkeit oft als angenehmer empfunden wird.

Im gleichen Atemzug sollte der Time-Out angepasst werden, also die Zeit, die das Telefon heranzieht, um nach der letzten Aktivität in den Standby-Modus zu schalten. Oft sind hier werksseitig Zeiten von 60 Sekunden oder mehr voreingestellt, wer sein Smartphone vor allem zum Surfen und Chatten nutzt und nicht längere Zeit mit dem Blick auf Texten ruht, kann diese problemlos reduzieren. Welche Dauer am ehesten dem eigenen Nutzerverhalten entspricht kann variieren, in der Regel sind Zeiten zwischen 20 und 30 Sekunden ausreichend, um dem Gerät zu signalisieren, dass in nächster Zeit keine Aktivität mehr stattfindet.

GPS, WLAN und Co. entpuppen sich häufig ebenfalls als wahre Energiefresser. Der Grund ist ihre stetige Aktivität, so sucht der WLAN-Empfänger des Smartphones ständig und überall nach verfügbaren WLAN-Netzen und auch der GPS-Empfänger trackt in regelmäßigen Abständen die derzeitige Position des Gerätes. Die dauerhafte schnelle Verfügbarkeit der entsprechenden Daten ist für den Nutzer zwar sehr angenehm, der stetige Suchmodus zieht jedoch zum Teil massiv Energie vom Akku ab. Werden WLAN, GPS, NFC, Bluetooth und Co. nicht benötigt, sollten sie zum Wohle des Akkus und seiner Leistung deaktiviert werden, die meisten Smartphones bieten den Schnellzugriff auf diese Funktionen mittlerweile über Drop-Down- und Drop-Up-Menüs an, die mit einem Fingerwischen bequem im Homescreen abgerufen werden können.

Android, iOS und Co. – das bieten die Betriebssysteme

Mittlerweile stellen die aktuellen Versionen der beliebten Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone übersichtliche Mittel zur Verfügung, um die Energiefresser im eigenen System zu erkennen und Optimierungen vornehmen zu können. Googles mobiles Betriebssystem Android stellt unter dem Menüpunkt “Akku” in einer detaillierte Übersicht dar, welche Programme wie viel Strom verbraucht haben. Dadurch lassen sich Stromfresser schnell identifizieren und mit einem Tippen auf den entsprechenden Balken weiter optimieren. Android rät beispielsweise beim Aspekt Bildschirm dazu, die Helligkeit zu reduzieren. Neben den Tipps und Direktzugriffen auf entsprechende Optimierungseinstellungen können über die übersichtliche Balkenanzeige auch versteckte Anwendungen ausgemacht werden, die im Hintergrund den Akku belasten. Werden diese nicht mehr benötigt, sollten sie nach Möglichkeit gelöscht werden.

Die farbenfrohen Live-Kacheln des Microsoft-Betriebssystem Windows Phone sind zwar immer aktuell und zeigen stets die jüngsten Neuigkeiten an, sind durch ihre ständige Aktualisierung allerdings auch wahre Stromkiller. Unter Windows Phone 8.1 lassen sich einzelne Aspekte im Stromsparmodus konfigurieren, der im Einstellungsmenü zu finden ist. Je nach Konfiguration wird er erst bei einem niedrigen Akkustand aktiv, kann jedoch auch dauerhaft verwendet werden. Er regelt auf Wunsch die Aktualisierungshäufigkeit der Live-Kacheln, beschränkt die Hintergrunddienste und hilft mit weiteren Optionen dabei, dem Akku mehr Ausdauer zu verpassen.

Eine ähnliche Ansicht wie bei Android findet sich seit iOS 8 auch auf den Apple Mobilgeräten. Unter Einstellungen –> Allgemein –> Benutzung können iPhone- und iPad-Nutzer die Batterienutzung einsehen und Energiefresser ausmachen. Im Allgemein-Menü lassen sich für diese individuell die Hintergrundaktualisierungen deaktivieren, im Datenschutz-Menü können die Ortungseinstellungen angepasst werden. Apple lässt dabei die freie Wahl, ob nur einzelne Apps von der GPS-Ortung und ähnlichem ausgeschlossen werden sollen oder ob die Einstellung für alle Anwendungen aktiv wird.

Android Akkueinstellungen

Androids Akku-Menü


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