Dienstag, den 25.11.14 14:24

aus der Kategorie: Drillisch

Drillisch verkauft eigene Aktien für 142,7 Mio. Euro

Drillisch plant Übernahme von YourfoneDer kurz vor der Übernahme des E-Plus-Discounters Yourfone stehende Provider Drillisch hat durch den Verkauf eigener Aktienanteile rund 142,7 Millionen Euro eingenommen. Das frische Kapital soll in naher Zukunft in neue Investitionen fließen und möglicherweise die Übernahme Yourfones finanzieren.

Drillisch verkauft eigene Aktien

Drillisch ist in den letzten Monaten vor allem durch die Verbindung zur o2-Mutter Telefónica in den Fokus gerückt. Die im Oktober abgeschlossene Fusion mit E-Plus zwang Telefónica dazu, Frequenzen und Kapazitäten an andere Betreiber abzugeben. Das Unternehmen holte sich zu diesem Zweck den Provider Drillisch ins Boot.

Vor einigen Tag wurde bekannt, dass Telefónica in naher Zukunft die Veräußerung des E-Plus-Discounters Yourfone plant und die Marke aller Voraussicht nach an Drillisch abgeben will. Möglicherweise ist der geplante Kauf der Grund für die Veräußerung größerer Firmenanteile am freien Markt. Drillisch hat mit dem Verkauf eigener Aktien rund 142,7 Millionen Euro flüssig gemacht.

Wie das TecDax-Unternehmen am Montag mitteilte, seien rund zehn Prozent des Grundkapitals an institutionelle Investoren verkauft worden, insgesamt haben rund 5,2 Millionen Anteilsschein den Besitzer gewechselt. An der Börse nahmen die Anleger die Information über die Veräußerung der Aktien weniger positiv aus.

Drillisch-Aktien mit schlechtem Schlusskurs

Die Aktien wurden von Drillisch zum Preis von 27,50 Euro pro Stück angeboten und lagen damit deutlich unter dem Xetra-Schlusskurs von 28,95 Euro. Im Verlauf des Handels sackte der Wert zuletzt um fast vier Prozent auf 27,97 Euro ab, binnen kurzer Zeit waren die Gewinne der vorangegangenen Tage vernichtet.

Welcher Verwendung das freigewordene Kapital zukommt, ließ Drillisch offen. Die vor wenigen Tagen bekannt geworden Yourfone-Pläne und der kurz darauf stattfindende Anteilsverkauf lassen jedoch wenig Raum für Spekulationen. Auf einen Kaufpreis konnten sich die beiden Unternehmen Drillisch und Telefónica bislang nicht einigen, die o2-Mutter rechnet jedoch mit einem „mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbetrag“.


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