Freitag, den 09.01.15 14:51

aus der Kategorie: Apple iPhone

Apple erhöht die App-Preise im App-Store [Update]

Apple_StoreDie neue Umsatzsteuerregelung der Europäischen Union und die zum Teil massiven Schwankungen einzelner Währungen lassen die Preise für Apps und Anwendungen im Apple Appstore ansteigen. In den kommenden Stunden müssen iPhone-, iPad- und iPod-Nutzer für ihre Wunsch-Apps tiefer in die Tasche greifen. Um welche Preiserhöhung es sich handeln wird, ist jedoch noch unklar.

Apple passt App-Preise an

Apple-Nutzer, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Anwendung aus dem Store zu erwerben, sollten damit nicht zu lange warten. Innerhalb der nächsten Stunden werden die Preise für einzelne Apps korrigiert und nach oben angepasst. Wie das Unternehmen in einer Rundmail in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag angibt, wird die Preisänderung „innerhalb der nächsten 36 Stunden in allen europäischen Ländern“ aktiv.

Neben den Ländern der EU wird es auch in Kanada und Norwegen eine Preissteigerung geben. Island profitiert hingegen von sinkenden App-Kosten, in Russland kündigt das Unternehmen eine Änderung an. Neben den Preisen selbst werden zeitgleich auch die Preismatrix sowie die Informationen über bereits gekaufte Anwendungen angepasst.

Als Grund für die Anpassungen nennt Apple neue gesetzliche Vorgaben und die zum Teil stark schwankenden Kurse der Währungen. In Russland hatte das stetige Auf und Ab des Rubel Mitte Dezember bereits zur zeitweisen Schließung des Apple Stores geführt. Innerhalb Europas beschäftigt das Unternehmen vor allem jedoch der Dollar-Wechselkurs. In den vergangen Tagen erreichte der Dollar ungeahnte Kurshöhen und stieg auf ein Niveau wie zuletzt vor neun Jahren.

Preisanpassung aufgrund von Kursschwankungen

Erschwerend kommt hinzu, dass innerhalb Europas seit Anfang des Jahres neue gesetzliche Vorgaben zur Berechnung der Umsatzsteuer gelten. Bislang konnten zahlreiche Unternehmen die in Deutschland gültigen 19 Prozent umgehen und mussten lediglich die in ihrem Land geforderten Werte abführen. Apple nutzte beispielsweise das Nachbarland Luxemburg als Firmensitz und konnte mit einem deutlich niedrigeren Steuersatz arbeiten. Ab sofort gilt jedoch der jeweilige Steuersatz des Verkaufslandes als feste Größe und muss beim Verkauf digitaler Produkte entrichtet werden.

Apple Appstore

Apple-Apps werden teurer

Genaue Informationen über die Höhe der Preisanpassung ließ Apple nicht verlauten, möglicherweise steigt der Preis um mehrere Cent an. Die jetzigen Preisstufen beginnend bei 89 Cent werden möglicherweise um 10 Cent oder mehr erhöht. Zum Vergleich, im amerikanischen Appstore beginnen die Preise bei 99 US-Cent.

Update: Preise steigen um mehrere Euro an

Mittlerweile sind die neuen Preisstufen der Apple-Apps bekannt, vor allem in den hohen Kategorien werden mit der Änderung zum Teil mehreren Euro extra fällig. Der Einsteiger-Preis von 89 Cent wurde wie vermutet auf 99 Cent angehoben, im zweiten Level werden nun statt 1,79 Euro einheitlich 1,99 Euro berechnet. Im mittleren Preissegment beträgt die Erhöhung zwischen 1 Euro und 2  Euro, beispielsweise von 6,99 Euro auf 7,99 Euro. In den teuersten Kategorien, etwa im Tier 42, müssen Nutzer ab sofort über 4 Euro mehr zahlen, statt ehemals 37,49 Euro kosten die Apps nun satte 41,99 Euro.


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