Montag, den 20.07.15 10:51

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Telekom übernimmt 7.700 Mobilfunkstandorte von o2/E-Plus

Telefónica TelekomIn den kommenden Wochen wird die Deutsche Telekom rund 7.700 Mobilfunkstandorte des Konkurrenten Telefónica übernehmen. Der nach der Fusion mit E-Plus führende Netzbetreiber Deutschlands baut mit der Übergabe an die Telekom doppelt besetzte Standorte ab und wird die frei gewordenen Ressourcen für den weiteren LTE-Ausbau nutzen.

Telefónica gibt 7.700 Mobilfunkstandorte ab

Nach der erfolgreichen Fusion zwischen o2 und E-Plus im vergangenen Jahr geht die vom Mutterkonzern Telefónica vorangetriebene Netzintegration stetig voran. Schon länger ist klar, dass das Unternehmen auf lange Sicht doppelt besetzte Mobilfunkstandorte aufgeben und die gemeinsame Infrastruktur verschlanken wird.

Im Zuge dessen werden in den nächsten Wochen rund 7.700 Standorte an den Konkurrenten Deutsche Telekom abgegeben und aus dem o2-/E-Plus-Bestand ausgegliedert. Der Deal mit der Telekom unterstützt den Angaben Telefónicas zufolge die schnelle Realisierung von Synergieffekten und treibe die Netzintegration voran.

Während Telefónica vor allem daran interessiert ist, die doppelt besetzten Strukturen aufwandsarm und kosteneffizient abzustoßen, kann die Telekom mit den neu hinzukommenden Standorten einen rascheren Netzausbau vornehmen und das eigene Mobilfunknetz optimieren. Beide Unternehmen haben die betroffenen Standorte gemeinsam ausgesucht und werden die Transaktion nach Genehmigung durch die Kartellbehörden vollziehen.

Telekom übernimmt o2- und E-Plus-Mobilfunkmasten

„Die Vereinbarung mit der Deutschen Telekom hat klare Vorteile für alle Beteiligten“, erklärt Cayetano Carbajo Martín, Chief Technical Officer von Telefónica Deutschland. „Wir reduzieren unseren Aufwand für den Abbau doppelt vorhandener Mobilfunkstandorte signifikant. Das ermöglicht uns ganz im Sinne unserer Kunden eine noch stärkere Konzentration auf den zukunftsgerichteten LTE-Ausbau.“

„Durch die Übernahme der Standorte können wir unsere Ausbau-Planung schneller umsetzen und unsere Kunden profitieren noch früher von zusätzlicher Leistung im Telekomnetz“, bestätigt Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef der Telekom Deutschland. „Auch wird die Zusammenarbeit zwischen Telefónica Deutschland und der Telekom im Tower-Geschäft, also bei der gemeinsamen Nutzung von Standorten, durch diese Kooperation weiter vertieft.“

Telefonica Mobilfunk mast

Der Deal sieht vor, dass Telefónica die an die Telekom übergebenen Standorte vorerst weiternutzen kann – solange, bis sie durch die Integration der beiden Netze o2 und E-Plus nicht mehr benötigt werden. Betroffen sind vor allem Funkmasten auf Dächern. Telefónica verspricht, auch in Zukunft eine optimale Netzabdeckung mit mehr als 25.000 Standorten zu gewährleisten.

Freie Ressourcen werden in LTE investiert

Der Abbau von Mobilfunkmasten ist in der Regel sehr kostenintensiv, binde Personal und benötige viel Zeit, erklärt Telefónica, hinzukomme die Problematik laufender Mietverträge, die gekündigt werden müssen, und der fachgerechter Abbau der technischen Komponenten. Durch die Übergabe an die Telekom können diese Kosten eingespart und in den weiteren Netzausbau und die steigende LTE-Versorgung investiert werden, heißt es.

o2- und E-Plus-Kunden sollten durch die Übergabe an die Telekom keine Nachteile zu spüren bekommen. Telefónica wird die betroffenen Standorte vorerst weiternutzen und seinen Kunden zur Verfügung stellen – Netzausfälle und veränderte Abdeckungen sind nicht zu befürchten.


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