Freitag, den 13.11.15 11:17

aus der Kategorie: TMobile

Telekom bringt fest verbaute eSIM auf dem Markt

TelekomTelekom eSIM – Bereits im Frühjahr kündigte die Deutsche Telekom den Start der eSIM für 2016 an. Im Rahmen eines Hinter­grund­gesprächs anlässlich der Digital Innovation Arena in Berlin gab das Unternehmen nun Details zum Projekt bekannt und erklärte, die Telekom eSIM als fest verbauten Chip anbieten zu wollen.

Telekom eSIM kommt 2016

Die sogenannte eSIM rückt seit Start des Apple iPad Air 2 immer stärker in den Fokus. Das System sieht einen Mobilfunkchip vor, der über das Netz individuell mit Anbieter- und Providerinformationen bespielt werden kann und das Wechseln der Simkarte unnötig macht.

Während Vodafone im März 2015 erklärte, vorerst nicht an der Einführung der eSIM zu arbeiten, gab die Deutsche Telekom zur gleichen Zeit bekannt, erste Modelle 2016 einführen zu wollen. Wie der Bonner Netzbetreiber angibt, existieren Pläne für einen vereinfachten Anbieterwechsel und eine mögliche eSIM bereits seit 2011.

Im Rahmen eines Hinter­grund­gesprächs anlässlich der Digital Innovation Arena in Berlin gab die Telekom nun nähere Details zum eSIM-Start im nächsten Jahr bekannt und erklärte, welche Neuerungen es in wenigen Monaten geben wird.

Telekom eSIM wird fest verbaut

Die Telekom Embedded SIM-Card, kurz eSIM, wird den Angaben zufolge fest im Gerät verbaut und kann nicht gewechselt werden. Der Chip lasse sich nicht herausholen, ohne dabei die Hardware zu zerstören, zitiert Golem.de Ingo Hofacker, Senior Vice President Products (Group Innovation) der Deutschen Telekom. Um die Sicherheit zu erhöhen, wird ein Gitter über den Chip gelegt, der das Auslesen der Daten nahezu unmöglich machen soll.

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Die fest verbaute Simkarte wird über das Netz mit Informationen bespielt und kann unter anderem mit der ICC-id, IMSI, K/Ki, dem PIN und der PUK sowie Netzwerkinformationen versorgt werden. “Mit dem Smartphone wird ein OCR-Code gescannt, um das Nutzerprofil vom Netzbetreiber zu übertragen”, erklärt Golem. “Discovery Server lösen die Daten auf.”

Wie die Telekom angibt, soll die eSIM in Zukunft fest im Chipsatz der Smartphones integriert werden, der von den Herstellern, etwa Qualcomm, inklusive eSIM produziert werden soll. Bis dahin wird eine Zwischenlösung zum Einsatz kommen, die auf einer Hybrid-Simkarte basiert. Diese kann über das Netz mit Informationen versehen werden, ist jedoch noch nicht fest im Gerät verbaut und kann jederzeit gewechselt werden. Die Hybridlösung ähnelt der Apple Sim, die ähnliche Eigenschaften aufweist. Die Telekom eSIM soll sich den Erwartungen zufolge bereits 2017 durchsetzen. In zehn Jahren werden herkömmliche Simkarten vom Markt verschwunden sein, so die Prognose.


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