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Donnerstag, den 29.06.17 17:25

aus der Kategorie: Vodafone

Vodafone: Prepaid- und Vertragskarten ab Juli per Video-Ident-Verfahren [Update]

Vodafone NetzkapazitätVodafone Simkarten per Video-Ident -Vodafone bietet seinen Kunden ab sofort einen neuen Service an und lässt die Aktivierung von Simkarten per Video-Ident-Verfahren zu. Die Neuerung gilt nicht nur für Vertragskarten, sondern ab Juli auch für Prepaidverträge.

Video-Ident-Verfahren ab sofort gültig

Update vom 29.06.2017 Die Prepaidkarten von Vodafone stehen ab sofort nur noch mit Identitätsnachweis zur Verfügung. Der Netzbetreiber hat das Verfahren bereits einige Tage vor Inkrafttreten der neuen Vorgaben in Betrieb genommen und bietet die Identifikation per Video-Ident-Verfahren an. Kunden, die eine neue CallYa Prepaidkarte bestellen, können an diesem wahlweise im Zuge der Bestellung oder nach Erhalt der Simkarte teilnehmen.

Um das Verfahren kommen Interessenten ab sofort jedoch nicht mehr herum. Zwar sendet Vodafone die CallYa-Simkarte weiterhin per Post zu, für deren Aktivierung ist jedoch zwingend die Teilnahme am Video-Ident-Verfahren notwendig.

Vodafone Simkarten per Video-Ident

Ab sofort können Vodafone-Kunden beim Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages das Video-Ident-Verfahren nutzen. Das System ist direkt während des Abschlusses verfügbar und wird von professionell geschulte Agenten vorgenommen. Benötigt werden der Personalausweis oder Reisepass sowie ein  beliebiges Endgerät mit Video- und Internetanbindung. Die Teilnahme ist täglich zwischen 7 und 23 Uhr möglich.

Die Agenten prüfen die Daten des Personalausweises und senden im Anschluss eine sechsstellige TAN-Nummer per SMS zu, mit der der Vertrag digital unterzeichnet wird. “Anschließend prüft Vodafone noch einmal die erfassten Daten und schickt SIM-Karte und ggf. ein neues Gerät auf den Weg zum Kunden.” Das Paket kann dank des neuen Verfahrens auch an einen Paketshop oder eine Packstation geliefert werden.

Vodafone Prepaidkarten ab Juli

Ab Juli nutzt Vodafone das Video-Ident-Verfahren auch für die Aktivierung von Prepaidkarten und prüft die Identität des Kunden über ein Ausweisdokument. Vodafone erklärt:

Das Aus für Prepaid-Karten vom Supermarkt? Keineswegs. Denn mit der Identifizierung per Video kann nach Erwerb ganz bequem von jedem Ort aus die Vodafone-Karte freigeschaltet werden. Dafür setzt der Kunde die SIM-Karte in sein Smartphone oder Tablet ein und wird nach Start des Web-Browsers zur Selbstregistrierung aufgefordert. Anschließend geht’s los mit der Video-Identifizierung. Vodafone überprüft im nächsten Schritt die eingegebenen Daten und schaltet die SIM-Karte frei. Hierfür muss sich der Kunde nicht im WLAN befinden. Hat der Kunde kein Smartphone oder Tablet, kann er sich über jedes andere kamera- und internetfähige Gerät identifizieren.

Interessenten, die eine Vodafone Prepaidkarte in einem Shop vor Ort erwerben, müssen nichts weiter tun. Die Mitarbeiter haben die Identifizierung per Ausweisdokument bereits vorgenommen. Bei Käufen im Fachhandel erhalten die Kunden einen Link zum Video-Ident-Verfahren per Email. Die Frist für die Identifizierung beträgt 14 Tage. Bestellungen im Vodafone-Onlineshop können direkt per Video-Ident vorgenommen werden. Alternativ haben Kunden auch die Möglichkeit, dieses zu einen späteren Zeitpunkt (binnen 14 Tagen) abzuschließen.

Unter www.vodafone.de stehen weiterhin Prepaidsimkarten zur Verfügung.


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2 Kommentare zu Vodafone: Prepaid- und Vertragskarten ab Juli per Video-Ident-Verfahren [Update]

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  1. pedrox schrieb am 16.07.2017 um 10:27

    @ susi

    100 % Zustimmung, aber leider es sind die Faxen des Gesetzgebers….Der hat bekanntlich in grenzenloser Weisheit im letzten Jahr bestimmt, dass sich nun alle Kunden vor oder bei Aktivierung einer Prepaid-SIM mit ihren persönlichen Daten und einem gültigen Ausweis identifizieren müssen – das ist nun in Kraft getreten, immerhin mit einem Jahr Vorlaufzeit.
    (Die Netzbetreiber können ausnahmsweise einmal nichts dafür, sie sind gezwungen die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen).

    Das Ganze, noch absurder, folgt aus dem sog. ‘Anti-Terror-Gesetz’ – als ob die Terroristen ihre SIM Karten im Vodafone Shop o. dergl. erwerben würden…….
    Willkommen in Absurdistan!

    Und das ganze wird ntürlich auch hübsch gespeichert und staatliche Stellen (Geheimdienste, Polizei, etc.) haben natürlich jederzeit Zugang. Von der ohnehin gegebenen Überwachung über die Funkzellen mal ganz abgesehen.
    Ein Schelm, wer Böses darüber denkt!

    Hat da überhaupt noch irgendjemand Zweifel, dass wir uns auf dem besten Weg in den totalen Überwachungsstaat befinden?

    p.

  2. susi schrieb am 17.06.2017 um 21:47

    und auch hier: wat für faxen….

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