Mittwoch, den 14.06.17 17:13

aus der Kategorie: Mobilfunk

Bundesnetzagentur erklärt zulässige Roaming-Ausnahmen

Freies BildZulässige Roaming-Ausnahmen – Die Roamingabschaffung am 15. Juni 2017 lässt einige Ausnahmen zu und ist nicht für alle Tarife uneingeschränkt bindend. Die Bundesnetzagentur erklärt auf einer Informationsseite die zulässigen Roaming-Ausnahmen.

Abschaffung der Roaminggebühren

Am 15. Juni 2017 werden die Roaminggebühren abgeschafft. Obwohl die Neuregelung auf den ersten Blick einfach erscheint, gibt es Stolpersteine und Aspekte, die deutsche Mobilfunkkunden beachten sollten. Vor allem die zulässigen Ausnahmen sorgen zum Teil für Verwirrung.

Die Bundesnetzagentur hat eine spezielle Informationsseite online gestellt, auf der sich Interessenten und Kunden über die Details der EU-Regulierung informieren und offene Fragen klären können. Anhand von Beispielen und kompakten Erklärungen werden Details zur Neuregelung besprochen und ein umfassender Überblick gewährt.

Zulässige Roaming-Ausnahmen

Durch die Vielzahl an Themen wird deutlich, dass die Abschaffung der Roaminggebühren einige Stolpersteine bietet und das „Roam like Home“-Prinzip mit zulässigen Ausnahmen umgangen werden kann.

Im Rahmen einer Fair-Use-Policy können Anbieter auch in Zukunft Gebühren erheben, wenn die Nutzung im Ausland überhand nimmt. „Hiermit soll beispielsweise vermieden werden, dass Kunden Mobilfunkverträge zu sehr günstigen Konditionen aus anderen Mitgliedstaaten zu Hause nutzen (dauerhaftes Roaming)“, erklärt die Bundesnetzagentur. Darüber hinaus können Anbieter bei der Aufsichtsbehörde beantragen, trotz EU-Regulierung Aufschläge für die Auslandsnutzung erheben zu dürfen. Etwa dann, „wenn sie ihre Kosten zur Bereitstellung regulierter Roaming-Dienste nachweislich nicht decken können und belegen, dass hierdurch ihr nationales Geschäftsmodell gefährdet ist.“

Ein dritter wichtiger Punkt ist die generelle Deaktivierung einzelner oder vollständiger Roamingverbindungen. Den Anbietern steht es frei, ob sie ihren Kunden Roaming anbieten möchten oder nicht. „Ihr Mobilfunkanbieter kann insofern einzelne Dienste (Sprache, SMS, Daten) vom Roaming ausschließen oder Roaming gänzlich in den Verträgen ausschließen“, bestätigt die Bundesnetzagentur. Allerdings ist es nicht zulässig, in einem solchen Fall Roamingdienste gegen Entgelt anzubieten. „Das Angebot von Roamingleistungen gegen ein zusätzliches pauschales Entgelt zum inländischen Tarif stellt insoweit einen Verstoß gegen die Verordnung dar.“


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