x

klarmobil LTE-Kracher

Mittwoch, den 26.07.17 16:05

aus der Kategorie: Hardware

Verbraucherschützer: Handyankaufportale werden transparenter

Handy ZollHandyankaufportale – Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat in den letzten Wochen verstärkt mit verschiedenen Handyankaufportalen kommuniziert, zum Teil Abmahnungen ausgesprochen und erreicht, dass die Portale in Zukunft transparenter über die Ankaufbedingungen informieren.

Handyankaufportale werden transparenter

Die Marktwächter der Verbraucherzentrale Brandenburg haben insgesamt sechs Handyankaufportale abgemahnt, weil diese in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen Klauseln verwendeten, die nicht mit geltendem Recht vereinbar waren.

Das betraf vor allem eingesandte Geräte, deren Ankaufpreis nach dem Eingang bei den Portalen nach unten korrigiert wurde. Etwa, weil der im Vorfeld von den Kunden angegeben Zustand nicht der Realität entsprach. Zwar sei eine solche Praxis grundsätzlich zulässig, die Ankaufportale informierten ihre Kunden allerdings zum Teil nicht über die Korrektur. Reagierten die Kunden nicht binnen einer kurzen Frist, sahen einige Portale den neuen Preis als akzeptiert an und setzten den Ankaufprozess fort.

“Nicht bei allen, aber bei vielen Ankaufportalen wurde bis vor kurzem nicht transparent gemacht, wie Verbraucher auf eine Preisanpassung reagieren mussten”, erklärt Maike Lück, Rechtsreferentin von der Verbraucherzentrale Brandenburg. “Unser Ziel war es betroffene Portale dazu zu bewegen, solche Prozesse für den Verbraucher deutlicher zu machen. Heute können wir festhalten: Wir sind vorangekommen.”

Handyankaufportale mit fragwürdigen AGB

“Als direkte Folge der Abmahnungen werden zwei Ankaufportale künftig Verbraucher explizit darauf hinweisen, dass eine aktive Begleitung des Kaufprozesses notwendig ist”, erklären die Marktwächter. Ein anderes Portal verlängerte nach der Abmahnung die Fristen und gibt Verbrauchern nun länger die Möglichkeit, auf den abgeänderten Preis zu reagieren. Ein weiterer Anbieter strich die Klausel komplett aus seinen AGB und akzeptiert nun das Schweigen der Kunden nicht mehr als Zustimmung.

Auch die mit dem Schweigen verknüpfte Eigentumsklausel, die besagt, dass eingesandte Geräte automatisch ins Eigentum der Portale eingehen, wenn sich die Kunden nicht meldeten, wurde bei zwei Portalen vollständig entfernt. Zwei weitere weisen ihre Kunden ab sofort explizit auf diesen Passus hin. “Erfreulicherweise sind wir bei den meisten Anbietern auf offene Ohren gestoßen, und unsere Kritikpunkte wurden im Sinne einer besseren Transparenz für Verbraucher umgesetzt”, meint Maike Lück. Mit drei weiteren Portalen wurden Gespräche geführt und konnten Änderungsvorschläge eingebracht werden, heißt es.


Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur

Jetzt kommentieren (0)

Zur Diskussion im Forum:

Tipp: Nur für kurze Zeit - Callya Freikarte oder o2 Freikarte oder BASE SIM-Karte oder Telekom Freikarte kostenlos bestellen!

Kommentare zu Verbraucherschützer: Handyankaufportale werden transparenter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Profilbilder bei Gravatar
Startseite | Datenschutz | Impressum