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Montag, den 06.08.18 17:00

aus der Kategorie: Mobilfunk

1&1, Freenet und Aldi Talk fordern Zugang zu den 5G-Frequenzen

Zugang zu den 5G-Frequenzen – In wenigen Monaten steht die Frequenzversteigerung für 5G an, die vor allem die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica unter sich ausmachen werden. Anbieter ohne eigenes Netz fordern nun, ebenfalls Zugang zu den Netzen zu erhalten.

Zugang zu den 5G-Frequenzen

Netzbetreiber ohne eigenes Netz, etwa Freenet, Aldi Talk und 1&1, fordern Zugang zu den Mobilfunknetzen der Telekom, Vodafones und Telefónicas. Dabei fürchten die virtuellen Netzbetreiber, dass sie bei der in wenigen Monaten anstehenden Frequenzversteigerung der 5G-Frequenzen den Kürzeren ziehen und benachteiligt werden.

Konkret besteht die Sorge, dass die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica bereits einen Deal mit Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) verabredet haben, teilt der Spiegel mit. In dieser Absprache sollen die Netzbetreiber die Schließung von Funklöchern versprochen haben, wenn sie virtuellen Netzbetreibern im Gegenzug keinen Zugriff auf die eigenen Netze gewähren müssen.

Deshalb fordern die MVNOs, dass sie die Netze der großen Drei “auf Basis bilateraler Vereinbarungen gegen ein faires Entgelt mitnutzen können”. Man dürfe sich nicht auf “das Oligopol der drei aktuellen Netzbetreiber verlassen.”

Deal mit den Netzbetreibern?

Der CSU-Politiker weist diese Anschuldigungen von sich. “Es ist mir wichtig, dass wir in Deutschland einen Rahmen haben, bei dem sich Investitionen in die Netze lohnen und Deutschland zügig zum Leitmarkt für 5G entwickelt werden kann”, sagte er gegenüber dem Spiegel.

Offenbar plant die Bundesnetzagentur, einen kleinen Teil der Anfang 2019 versteigerten Frequenzen für lokale Anbieter zu reservieren, so dass auch diese eigene 5G-Produkte anbieten kann. Der direkte Zugang zum Netz der drei Netzbetreiber sei jedoch nicht geplant, heißt es. Bis Ende des Jahres will die Bundesnetzagentur die Bedingungen der Versteigerung festlegen, die dann Anfang 2019 stattfinden soll.


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1 Kommentar zu 1&1, Freenet und Aldi Talk fordern Zugang zu den 5G-Frequenzen

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  1. Chicken schrieb am 07.08.2018 um 09:13

    Tja, D Netz ist auch teurer und meistens ohne LTE x.x. Ich kann mir vorstellen, wenn 5G erst mal läuft, das D Netz Kunden z.B bei 1u1 mal LTE Zugang bekommen. 3G soll ja 2020/2022 abgeschaltet werden laut AGB der Telekom. So wird o2 und Vodafone wohl nachziehen. 2G soll erhalten bleiben, aber außer Telefonieren kann man mit 2G ja nix mehr mit anfangen.

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