blau.de zahlt Restguthaben nicht aus

  • Auch ich warte seit Anfang November 2016 auf die Auszahlung meines Guthabens von ca. 14,70 €. Mehrere Anschreiben an die BLAU-Kundenbetreuung blieben bis heute unbeantwortet und fruchtlos.
    Auch eine Vorstandsbeschwerde blieb bis heute ohne Erfolg. Da ich in dieser als Frist den 31.01.2017 gesetzt hatte, bleibt mir jetzt vermutlich wirklich nur der Weg der Klage.
    Werde eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur noch prüfen und eine evtl. Anzeige wegen Unterschlagung / Betrug vornehmen.
    Hoffe, dass der Verbraucherschutz hier mal mit einer Abmahnung oder Sammelklage tätig wird.


    Budnesnetzagentur bringt nichts, habe ich auch schon gemacht, warte schon sehr lange, aber es tut sich nichts dabei.


    Ich erstatte Anzeige. Melde Dich bei mir :-) Wir können uns zusammentun, dann weiß die Polizei, dass das Einbehalten von Restguthaben von Ex-Simyo-Kunden System hat und geht der Sache auch wirklich nach, weil Mehrere betroffen sind.

  • Ich warte auch seit mehreren Monaten. Bei mir wurde ich von Simyo zu blau umgestellt. Danach wurde die Karte (prepaid, Guthaben 38€) inaktiv gestellt und die Nummer auch portiert. Im Chat wurde ich abgewimmelt, ein Einschreiben mit Aufforderung auf Restguthabenauszahlung wurde nicht beantwortet.


    Die Bundesnetzagentur hatte ich eingeschaltet, diese sieht sich nicht zuständig, sondern verweist auf zivilgerichtlichen Weg, hat aber die Unterlagen ebenfalls an Telefonica/blau weitergeleitet, trotzdem keine Reaktion ....

  • Ich warte auch seit mehreren Monaten. Bei mir wurde ich von Simyo zu blau umgestellt. Danach wurde die Karte (prepaid, Guthaben 38€) inaktiv gestellt und die Nummer auch portiert. Im Chat wurde ich abgewimmelt, ein Einschreiben mit Aufforderung auf Restguthabenauszahlung wurde nicht beantwortet.


    Die Bundesnetzagentur hatte ich eingeschaltet, diese sieht sich nicht zuständig, sondern verweist auf zivilgerichtlichen Weg, hat aber die Unterlagen ebenfalls an Telefonica/blau weitergeleitet, trotzdem keine Reaktion ....


    Genau der gleiche Fall bei mir. Das betrifft wohl alle Prepaid-Simyo zu Blau Kunden, die ihre Rufnummer portiert haben. Anscheinend denkt Blau /Telefonica, dass sich die Kunden gegen diese (systematische ?) Unterschlagung nicht wehren. Ich erstatte diese Woche Strafanzeige. Ich kann nur dazu raten, denn solche Machenschaften müssen den Kunden zuliebe aufgedeckt werden von offizieller Seite. Die Anzeigen werden auch nicht eingestellt, wenn man sich gegenseitig hilft und der Polizei bzw. der dann ermittelnden Staatsanwaltschaft die anderen Betroffenen nennt. Dass blau die Kunden abzockt geht schon durch die Medien und dürfte langsam allgemein bekannt sein:
    So dreist zockt blau.de seine Kunden ab
    Nur muss man halt auch was tun (Anzeige kostet nichts), damit diese Machenschaften aufgedeckt und verurteilt werden.

  • Auch ich gehöre zu den Blau.de Geschädigten (während der Simyo-Umstellung habe ich gekündigt). Ein Restguthaben von fast 200,- wurde einfach auf Null gesetzt. Ich suche Blau-Kunden denen es ebenso erging. Meldet euch bei mir, ich möchte Anzeige erstatten.


    Stehe unmittelbar vor dem Rechtsstreit mit blau.de wg. fehlender Restguthabenauszahlung seit 06.12.2016 i.H.v. 42,72 €. Schließe mich unbedingt einer Strafanzeige gegen diese Kriminellen an! Bitte um Kontaktaufnahme.

  • Frage an Experten:


    Wenn das offensichtlich kriminelle Verhalten von blau.de als systematisch festgestellt ist (nach Strafanzeige und Verfahren mit Verurteilung), kann der Betrieb dann mit der Auflage der vollständigen Schadensregulierung stillgelegt werden?

  • ... und das soll das widerrechtliche Einbehalten von Kundengeld rechtfertigen?
    Ohne jede begründende oder auch nur entschuldigende Reaktion?
    Und seit wann ist Personalmangel ein Freibrief für Betrug (und der wird festgestellt werden!)?
    Und wieso glauben Sie, daß ein derartiges Verhalten mit "Verständnis" zu beurteilen ist? Hanebüchen!

  • Ich weiß nicht, was für eine Kugel Sie da haben.
    Lesen Sie bitte genauer: Ich habe hier niemanden, sondern nur sein Verhalten als kriminell bezeichnet und auch dazu geschrieben, daß das erst gerichtlich festzustellen ist.
    "betitteln" ist aber schön.
    Glauben Sie, daß ich mit Ihnen darüber diskutieren will?
    Der rechtliche Gang ist vorgezeichnet.

  • Betrug ist es nur dann, wenn es vorsätzlich geschieht.


    Wenn bei Blau aber derzeit alles drunter und drüber geht, dass die schlicht nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht und sie überfordert sind, passiert das ja nicht vorsätzlich oder mit direkter Absicht - entsprechend ist es kein Betrug.


    Ich glaube, darauf will prepaid hinaus...


    Das Nummer 2 dennoch nicht okay ist, bestreitet niemand - Betrug ist es aber eben nicht gleich ;)

  • Genau, man muss nicht gut finden was da im Moment bei o2 und deren Discountmarken abgeht. Ich selbst finde es auch ziemlich übel und habe auch meine eigenen Erfahrungen gemacht.


    Glaube aber das es mit Sicherheit kein Betrug ist. Die sind Einfach völlig überfordert. Anstatt sich um ihr eigenes Netz zu kümmern haben sie einen anderen Anbieter noch gekauft und das Netz mit übernommen.


    Nur war es wohl so, das die beiden Systeme von E-Plus und o2 überhaupt nicht Kompatibel miteinander waren. Jedenfalls herscht da seit Monaten absolutes Chaos.

  • In Anbetracht der Summe der Probleme und das es die in zum Teil sehr ähnlicher Form bei mehreren Telefónica-Marken gibt, stimme ich der Einschätzung zu.
    Da wird sich keiner mit Absicht den Ruf ruinieren - die rennen da schlicht derzeit wie kopflose Hühner durch die Gänge und wissen nicht, welches Problem sie wie zu erst lösen sollen, weil das ganze einfach viel komplizierter ist als angenommen, die ursprüngliche Planung nicht funktioniert und man merkt "hups, geht doch nicht so einfach"....


    Telefónica hat sich die Übernahme einfacher vorgestellt als sie schlussendlich ist und steht jetzt vor dem Problem, dass es zig Baustellen gibt, die keiner wirklich lösen kann... Ist ja nicht nur bei Dingen so, die die Kunden betreffen - auch in den Shops und bei den Händlern ist die Kacke am Dampfen. Die haben genauso die Schnauze voll....

  • Die Übernahme geschieht doch nicht erst seit gestern..., hört doch endlich auf mit überfordert oder solchen quatsch...!
    Telefonica "übernimmt" E-plus doch schon seit Jahren, prahlt mit besser Netzversorgung und besserem Kundenservice, kümmert sich aber real einen feuchten Kerricht um gebeutelte Kunden..!
    Das der Kunde zum Teil monatelang "seinem" Geld, seiner irgendwo in der Portierung steckenden Nummer, seinem bei einem vorhandenen anderen Problem nicht vorhandenen Kundenservice hinterläuft, ist schlichtweg eine riesen Sauerei und nicht akzeptabel.
    Übernahme hin oder her, ein Grundmass an Funktionalität und Service MUSS vorhanden und gewährleistet sein, kann das nicht erfüllt werden MUSS ein Konzern wie Telefonica reagieren, zum einen in der eigenen Infrastruktur und zum anderen in Transparenz der Sache und Eingeständnissen in der Fehleranalyse.
    Jeder Klein. oder Mittelständler wäre bei solchem Vorgehen bereits bankrott und mit Klagen überhäuft...!
    Eine öffentliche Stellungnahme, erklärend und kundenverständlich, ist längst überfällig...!


    Eine Mutter mit drei, vier oder mehr Kinder kann überfordert sein, ein Milliardenunternehmen das Jahr für Jahr den fetten Reibach macht nicht...!

  • Berechtigte und emotionale Stellungnahme. Danke.


    Aus diesem zutreffend geschilderten Verhalten schließe ich (s.o.) Absicht - also Betrug in großem Stil.
    Die Entschuldigungen und Erklärungen von prepaid und Kirschpudding empfinde ich als reichlich schönfärberisch und fast feige oder abhängig.

  • Das kannst du finden wie du willst, ändert aber nichts an den Tatsachen.


    Wer weiß, wie Mobilfunkunternehmen - vor allem solche großen wie Telefónica - organisiert sind, der hat auch keine Probleme damit, sich lebhaft vorzustellen, wie da alles kopflos durch die Gänge rennt.
    Super optimal und bestens organisiert ist da nämlich in der Regel nur wenig bzw. die einzelnen Abteilungen an sich schon, aber das Zusammenspiel nicht.
    Merkt man doch schon als Kunde, wenn man an der Hotline anruft. Wenn man da keine Nullachtfuffzehn-Frage hat - und selbst bei denen - ist der Support schnell überfordert und weiß nicht so recht, wer da jetzt für zuständig ist. Und der, der ggf. zuständig ist, weiß gar nicht, wie er das Problem jetzt lösen soll, weil DAS wieder nicht in seine Zuständigkeit fällt, er dafür das Okay von jemand anderen braucht und so weiter...


    Das in Groß ist der Alltag bei vielen Mobilfunkern - So traurig das auch sein mag. Die Strukturen sind so groß und vielfältig, dass Chaos bei solchen Mammutaufgaben wie der Netzzusammenschaltung vorprogrammiert ist. Wie lange man mit dem zu kämpfen hat, hängt am Ende nur davon ab, wie stark man im Vorfeld abschätzen kann oder will, dass es Chaos gibt und Lösungsstrategien vorbereitet.
    Erschwerend kommt hinzu, dass die, die sowas wie "Wir stellen jetzt mal BASE/Blau/simyo/ect. auf o2 um" entscheiden, meist gar nicht wissen, wie die Abläufe dazu sind, Deadlines nennen und die Kleinen in den unteren Rängen dann gucken können, wie sie es gelöst bekommen. Ordentlich aufeinander abgestimmt ist sowas nur selten - ist doch in vielen anderen Firmen nicht anders...


    Mich verwundert so manches bei den Mobilfunkern und gerade bei Telefónica. Aber hier wurden in meinen Augen zu viele Dinge gleichzeitig angegangen. Die zu schnelle Umstellung der einzelnen Marken, obwohl das Netz noch nicht anständig umgestellt wurde und noch gar nicht die Kapazitäten hat oder so stabil läuft, dass das funktioniert als Beispiel. Oder die "Kündigung" von langjährigen Callcenter-Partnern, obwohl man weiß, dass das Serviceaufkommen durch die ganzen Umstellungen in der nächsten Zeit massiv hoch sein wird und die eigenen Leute das gar nicht abfangen können...


    Ich will das auch gar nicht entschuldigen - mir war eigentlich von vorherein klar, dass es Chaos gibt. Ich hab aber nicht gedacht, dass man so lange braucht, um das irgendwie in den Griff zu bekommen.


    Die Shopstruktur komplett überarbeiten, Mitarbeiter kündigen, gleichzeitig andere in deren Stellen einarbeiten, neue Systeme, Netz integrieren, Marken umstellen und verschlanken, Masten abbauen und gleichzeitig versuchen, auf den noch vorhandenen die Qualität aufrechtzuerhalten, Callcenter schließen, obwohl hohes Serviceaufkommen und die ganzen Sachen, die ich gar nicht auf dem Schirm habe - Das war offenbar einfach zu viel.


    Und ja, das dauert im Zweifel bis es da ne Lösung gibt. Vor allem, wenn man versucht, die Lösungen mittels ohne Kosten zu generieren. Das kommt ja auch noch hinzu. Für den ganzen Umstellungsmist gibt es ein Budget und nicht zuletzt die Aktionäre werden ziemlich stinkig, wenn man das überschreitet.
    Eine schnelle Lösung gibt es sicherlich - aber die kostet und davor dürfte man sich derzeit auch ein bisschen scheuen ;)


    Alles in allem fällt es mir nicht schwer, mir das Chaos dort vorzustellen...


  • "Seit Jahren" noch nicht - die offizielle Übernahme fand im August 2014 statt. Bis das dann alles in Sack und Tüten ist, gehen nochmal ein paar Monate ins Land. Dann geht es an die Planung und so richtig "umsetzen" tut man das erst seit Frühjahr 2016 - da hat man begonnen aktiv zu integrieren. Im Vorfeld wurden erstmal die Mitarbeiter und Strukturen der Unternehmen vereinheitlicht - am Netz wurde da noch nicht groß gearbeitet.


    Und ganz ehrlich, ein bis anderthalb Jahre für eine komplette Netzintegration inklusive gleichzeitiger Vertriebsumstrukturierung, Markenab- und -umbau, kompletten Systemumzügen von Kundendatenbanken, HRs und ähnlichem, dem Aufbau eigener Callcenter und dergleichen ist nicht viel.
    Auch wenn es gefühlt für den Kunden schon Jahre sind, effektiv ist die Übernahme knapp 2,5 Jahre her, die Netzintegration läuft seit rund anderthalb Jahren. Und das ist für das, was man sich vorgenommen hat und parallel angeht nicht wirklich viel...


    Mal als Vergleich, der ADAC hat allein für die Aufspaltung seines "Unternehmens" in drei Unterrganisationen 2 Jahre gebraucht - und die hatten den ganzen Rattenschwanz mit dem Netz nicht ;)


    Und ja, ich denke nach wie vor, man hat sich zu viel vorgenommen oder das als einfacher eingeschätzt als es ist. Das man nun allerdings nicht in den sauren Apfel beißt und einfach mal etwas von der ja vorhandenen Kohle in die Hand nimmt und teure, aber schnelle Lösungen bietet, sondern eher in Kauf nimmt, dass der Ruf komplett den Bach runter geht... Das versteh ich nur bedingt.

  • @Kirschpudding


    Danke für die fundierte und entgegenkommende Stellungnahme!
    Sie hat meinen Zorn (schlechter Ratgeber) etwas dämpfen können.


    Deine Schlußbemerkung aber


    "Das man nun allerdings nicht in den sauren Apfel beißt und einfach mal etwas von der ja vorhandenen Kohle in die Hand nimmt und teure, aber schnelle Lösungen bietet, sondern eher in Kauf nimmt, dass der Ruf komplett den Bach runter geht... Das versteh ich nur bedingt."


    veranlaßt mich nach wie vor, Absicht zu befürchten. Oder hältst Du es für denkbar, daß dort niemand in dieser anhaltenden Entwicklung Gefahren erkannt hat?
    Das ist heute längst alles ausgerechnet und wird, da die Chance dadurch kurzfristig noch zu profitieren für gut gehalten werden kann, immer noch in Kauf genommen.
    Und zwar ohne jeden Versuch, die Wogen zu glätten...

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